Zurück in der City: UL-Brückenbarsch statt XXL-Moppel

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Ich bin erst vor kurzem wieder aus Holland zurückgekommen und habe da richtig krasse Angeltage mit Dustin verlebt. U.a. hatte ich da an einem Tag einen Großbarsch-Run sondersgleichen mit einem 47er, einem 48er und einem 51er. (Der Bericht folgt irgendwann.)

spinnerbait-monster-barsch

Dann war ich am Edersee. Das war etwas weniger krass, aber auch da habe ich einen Ü45er an der Rute gehabt, den ich leider beim Keschern verloren habe.

ederdoublette

Und dann biste wieder in Berlin. Voller Tatendrang werden die Pflichten im Büro erledigt, damit ich endlich wieder mal auf die Spree komme. Vielleicht barschelt es ja schon richtig? Kann ja sein.

Infos hatte ich keine. Der mich auf dem Laufenden haltende Teil des eh schon schwachen Netzwerks (irgendwie rücken die Spreeangler alle nicht so gern mit Infos raus) ist am Bodden unterwegs (viele Grüße an den Spreearm-Clan an dieser Stelle!) und so musste ich mich da halt selber mal durchangeln. Also ging’s am Freitagmittag aufs Wasser. Mit 4 Ruten, großen und kleinen Wobblern, Rubberjigs und Spinnerbaits wollte ich den ganzen Bereich mal abscannen. Fotos hab ich keine gemacht. Also echt. Nicht eines. Und ein bisschen frustriert war ich danach. Keine Barschbanden gestellt. Keinen Barsch über 20 cm gelandet. Ok. Ich war auch zuzr Unzeit aufgebrochen und in der Dämmerung evtl. einfach am falschen Platz. Es gibt auch sicher Leute, die voll dran sind am Puls der Spree und die ihre Fische fangen. Aber an meinen Top-Stellen war nix zu holen. Dann hat auch noch die neue Persenning nicht gepasst (zu klein). Und alles war Mist. Spreeblues 27.0 oder noch ne Version oben drauf: ‚Die armen Angler hier. Ja klar. Rapfen geht ma. Zander auch. Barsch fängste auch mal nen großen. Aber was ist das gegen das Rheindelta?!‘

Am nächsten Morgen sah die Welt schon anders aus: ‚Alberne Weicheierei da. Muss man sich halt drauf einstellen. Ein bisschen um die Fische fighten hat noch niemand geschadet. Macht doch auch Spaß. Dann kämpfste jetzt halt um die Fische, die du hier fangen kannst – genau wie das jeder andere tapfere Angler auch macht, der nicht ständig die Top-Reviere bereisen kann.‘

Und so habe ich mein Tackle eingedampft. Aus 4 Ruten wurden 2 UL-Ruten. Als Zielfisch wurde der Klein- und Mittelklasse-Barsch definiert. Keine Kompromisse. Kein Lamentieren. Rauf aufs Boot und ANGELN! Auch wenn’s ein bisschen nieselt und entgegen der Vorhersage doch recht windig ist.

Und dann hat’s auch gut geklappert. Im Prinzip hätte ich nur eine Rute mitnehmen müssen. Und zwar die Poison Adrena 264 UL. Ich mag die sehr. So fein. So leicht. So feinnervig. Hintenraus mit Power. Vorneraus mit viel Aktion. Da kann man richtig fein mit fischen. Ideal für den Test der 0,07er Kairiki.

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Erst gab’s Brückenbarsche ohne Ende.

Schon die kleinen Berliner Brücklinge machen an der Rute richtig Laune.

Schon die kleinen Berliner Brücklinge machen an der Rute richtig Laune.

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Dann wollte ich mehr und bekam auch mehr. Hier eine Drillstudie (Poison Adrena 264 UL):

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Nach dem Rapfen kam noch ein ganz ansehnlicher Barsch.

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Kann man doch mit leben, oder wie? Ich hab jedenfalls schon wieder Bock !!!

Viel Spaß beim Angeln, Leute!

Johannes

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