Zodias 166M-2: Allroundiger geht’s nicht!

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Auf besonderen Wunsch von Blog-Leser Manu und weil es gerade so gut passt (auf dem Barsch-Alarm habe ich gerade ein kleines Feature über M-Ruten gepostet), schreibe ich hier mal ein bisschen was zur Zodias 166M-2. Es ist meine dritte M-Rute. Die beiden Vorgängerinnen (Adrena 166M und Expride 166M) liegen in Spanien bzw. Brandenburg auf dem Gewässergrund.

Insofern ist die Zodias rein formal ein Downgrade für mich. Expride und Adrena sind nicht nur teurer, sondern auch ein bisschen hochwertiger ausgestattet. Das darf man bei der Preisdifferenz aber auch erwarten. Und trotzdem ist meine neue M-Rute ein absoluter Traum. Vielleicht war die Expride ein bisschen schneller und ganz sicher war die Adrena eleganter. Aber eigentlich braucht man nicht mehr als eine Zodias.

Durch den Ci4+ Rollenhalter liegen die Ruten super in der Hand. Das Material leitet Köderbewegungen, Hindernis- und Fischkontakte 1:1 an unsere Sensoren weiter.

Die Definition von Ergonomie.

Bisse fahren auch mit FC als Hauptschnur sehr schön ein.

Die Aktion ist schnell, die Rute ist aber kein Brett.

Hier kann man erahnen, dass da schon Backbone vorhanden ist.

Deshalb kann man auch so viel mit der Rute anstellen. Das ist ja auch das der Rutenserie zugrunde liegende Konzept. Weg von Spezialruten für genau einen Einsatzzweck (auch ein Trend), hin zu Allroundruten mit großem Einsatzspektrum. Der offizielle Zodias-Slogan lautet: „Any time, any place, one rod!“

Shimano hat eine Tabelle entwickelt, der man die Einsatzgebiete einer Rute entnehmen kann. Der rote Punkt steht für „IDEAL“, der weiße Punkt für „SEHR GUT“ und das Dreieck für „GUT“. So eine Tabelle kann aber ja auch nur ein Mittel zur groben Orientierung sein. Das Gewicht der Köder wurde bei der Aufstellung genauso wenig berücksichtigt wie die Anzahl der Blades beim Spinnerbait.

Ich hatte die Rute jetzt 7 Tage im Dauereinsatz auf Sardinien und kann mal eine kleine Aufstellung machen, für was ich sie verwendet habe.

Texas-Rig: Bullets von 5 bis 8,5 Gramm plus Krebs
Crankbait: Arashi Silent Square (14 Gramm), MaxRap Fat Shad (8 Gramm)
Swimbait: STORM 360 GT in 11 cm (18 Gramm)
Wacky-Würste: ca. 5 bis 10 Gramm (wobei sich 5 Gramm sehr schlecht geworfen haben wegen des steifen 30er Fluorocarbons)
Spinnerbaits: der 11 Gramm schwere Gomoku ging super
Rubberjigs: leichte Rubber-Jigs macht sie auch top
Softjerk: 5 Incher mit 2 Gramm Gewicht am Offsethaken funktionieren super

Barsch am T-Rig. Geht natürlich super. Ich freu mich schon voll auf weitere Tests mit Fluorocarbon und T-Rig. Hat riesig Spaß gemacht.

Hier ein Bass auf Arashi. Mit 14 Gramm kein Leichtgewicht. Passt aber noch super.

Da unten rechts sieht man das 5-Gramm-Bullet pendeln.

Den 18-Gramm Swimbait packt sie auch locker.

Natürlich kann man mit der Rute auch ganz normal mit Gummis am Jig fischen. Ideal ist sie sicher auch zum Twitchen von Minnows ab 8 Gramm. Für Lipless Cranks hat sie von Shimano einen roten Punkt bekommen.

Die Rute macht dem Zodias-Konzept also alle Ehre. Ich bin froh, dass ich sie habe und hoffe sehr, dass sie mir noch lange erhalten bleibt.

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2 Kommentare

  1. Welches FC fischt du denn genau?

  2. Hey Johannes toller Bericht, und Glückwunsch zur neuen Pro Staff Corner !! Ich warte wieder voller Freude auf neue Berichte von dir und deinen Kollegen.

    Die Zodias M hatte ich mir letztes Jahr mit der Chronarch MGL als BC Einsteiger gegönnt, angeregt durch eure Berichte und Erfahrungen damit 😉 Mittlerweile bin ich echt mit dem „Baitcaster Virus“ dadurch so infiziert und habe mir dieses Jahr gleich 2 neue, 2 teilige Zodias geschnappt (M,ML). Und auf die ML kam eine neue Scorpion 71 XG. Danke für das Tolle Forum und die Berichte mit Tipps und Tricks wie ihr Profis das Macht 😉

    Gruß Marc

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