Zander mit Köderfisch

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Es gibt eine Angelmethode, die mich seit langer Zeit fasziniert. Zumal dann, wenn ich mich an Gespräche mit Anglern erinnere, die das praktizieren. Dabei hörte ich oft: „ Mit dem Köderfisch fängst du, wenn auf Kunstködern gar nichts beisst.“ oder „ Mit dem Köfi habe ich meine größten Zander gefangen.“ Aussagen die man im Kopf behält und es für mich interessant machen: Das Zanderangeln mit dem Köderfisch.

In den vergangenen Wochen war ich häufig unterwegs um den Zandern in meinen Hausgewässern,  mit Künstködern nach zu stellen. Beisszeiten, Fressgewohnheiten, Köderspektren, Luftdruck und Wetter hatte ich dabei immer im Blick. Es lief gut und ich konnte einige schöne Zander fangen. Von den aktuell gesammelten Erfahrungen wollte ich profitieren und bereitete mich parallel auf das Köderfischangeln vor.

Klar, es bedarf einiger Vorbereitung. Köderfische müssen mit der Stippe oder Senke beschafft werden. Ein paar grundlegende Infos zu fängigen Montagen und Tackle brauchte ich auch. Hillfreich waren hier Gespräche mit „alten Angelhasen“ und natürlich gibt es auf Youtube massenweise verwertbare Informationen.

Ich entschied mich für das angeln mit der Posenmontage. Sehr schlanke und leichte Posen mit gut sichtbaren Antennen im Gewichtsbereich von 4 bis 8 Gramm sind dafür optimal. Die Rute ist idealer Weise um die 3m lang und verfügt über eine parabolische Aktion. Diese verringert den Fischverlust im Drill, da man mit relativ dünnen monfilen Schnüren angelt. Das alles, weil der Oton darauf liegt, das der Zander beim Biss und der anschliessenden Flucht möglichst keinen Widerstand spüren darf.

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Meine Kombo für die ersten Versuche besteht aus der Shimano Yasei Red AX Zander Lure 2.70m mit einen Wurfgewicht von 10-30gr. Eine Freilaufrolle sollte es sein. Genau das richtige Modell ist eine Baitrunner 2500 DL FB. Der Freilauf bei ihr ist „butterweich“. Optimal für vorsichtige Zander. Bespult wurde die Baitrunner mit Shimano Technium Invisitec Schnur der Stärke 0,25mm und einer Tragkraft von 6,7kg. Dann ging es los. Zunächst an Stellen, die mir mit Kunstködern bereits Zander bescherten. Ich kann es an der Stelle beschleunigen. Erfolg stellte sich schnell ein. Es dauerte nicht lange und die ersten „Kammschupper“ schnappten sich meine Köderfische.

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Das macht richtig Spass. Für mich hoch interessant, die Posen im Blick, direkt zu verfolgen, wie sich der Zander den Köfi einverleibt und anschliessend Schnur von der Spule zieht. Dann noch den optimalen Moment für den Anhieb finden. Wenn der Haken sitzt, kommt nun der Drill am leichten Gerät. Echt spannend.

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Mich hat es gepackt. Ich werde mich zukünftig weiter und intensiver mit dieser Angelei befassen. Über Ruten, Rollen, Schnüre, Posen, Montagen und weitere wichtige Details werde ich euch berichten.

 

Euer Eric

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