Traumstart in eine hoffnungsvolle Spinnanglerinnen-Karriere

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Samstagmorgen in Stralsund. Eigentlich bin ich mit Dustin und einem Kameramann verabredet, um endlich mal wieder eine BATV-Folge zu drehen. Doch Dustin ist krank und hat mir mitten in der Nacht eine SMS geschrieben, die mir bedeutete, dass ich uns aufgrund seiner fiebrigen Erkältung allein auf dem von Daniel und Tony veranstalteten Großevent auf dem Strelasund vertreten muss. Erstmal: Danke an dieser Stelle für die SMS. Hat mich aufgeweckt und richtig eingeschlafen bin ich danach nicht mehr. Ich musste ja um 4 Uhr los, um rechtzeitig in Stralsund sein und ich bin ganz schlecht darin, gegen die Uhr zu schlafen. Allerdings hatte Dustins Ausbleiben auch ein paar positive Aspekte: Erstens konnte ich mich nicht anstecken. Zweitens musste man sich das Genöle nicht anhören, das aufgrund der frühen Anstoßzeit garantiert gewesen wäre. Drittens habe ich durch die Schöne-Absitnenz Deutschlands größte Nachwuchshoffnung am Frauenangelhimmel kennengelernt. Viertens war’s nicht nur lustig, sondern hochdramatisch.

Nach einem tollen Angeltag sah es zunächst einmal nicht aus. Da ich als einziger von meiner Crew (Dennis, Christian und seine Freundin Isabella) nennenswerte Sunderfahrung vorweisen konnte, hat man mich zum Kapitän ernannt. Oder war ich es selber? Wenn eine Frau an Bord ist, muss man das natürlich ausnützen. Und so folgten wir Bellas Intuition und ließen meine Sundkenntnisse in die Platzwahl mit einfließen. So nach dem Motto: „Nach rechts oder nach links?“ „Rechts.“ Ok. Da rechts eine ganze Weile nichts ging, fragte ich: „Hafen oder nach links hoch?“ „Hafen.“

Also Hafen. Und da hat es dann gescheppert. Ich habe leider keine Fotos. Das ist umso ärgerlicher, da ich mir für den Tag extra Veits Lesath ausgeliehen habe und ein paar schöne Drill- und Fischbilder herausgespringen hätten können, die es mir ermöglicht hätten, einen Blogbeitrag über diese Traumrute nachzuschießen. Ich wollte die jungen Leute aber nicht vom Fischen abhalten. Und das war auch gut so. Denn nachdem ich einen 38er und einen 40er Barsch gefangen hatte, verteilte ich Erfolgsköder und dann hat es mächtig geklappert.

Man muss dazu sagen, dass Bella erst seit Montag letzter Woche im Besitz eines Fischereischeins ist, bis zum Samstag noch keinen Raubfisch gefangen hat und vor diesem Hecht die Drillerfahrung von einem 28er Karpfen und einem 18er Barsch, der kurz vorher kam, aufweisen konnte. Dementsprechend spannend war der 7-minütige Fight auch. Der Fisch war dreimal „weg“ (keine Spannung auf der Schnur), schwamm ins Ankerseil und verursachte schon während der Auseinandersetzung Muskelkater. Letzten Endes konnten wir den Fisch aber landen und ein schönes Foto davon knipsen. Eins der schönsten in meinem Archiv, finde ich.

Strahlen in Stralsund. 114 cm verteilt auf Bella und ihren Assistenten.

Petri, Bella! Und schönen Start in die Woche euch allen!

Johannes

 

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