Tackletest extrem – Teil 2: Lakkadiven

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Wie bereits im letzten Jahr ging es auch in diesem Frühjahr für mich und ein paar weitere verrückte Angler nach Indien auf die Inselgruppe der Lakkadiven. Diese liegen nördlich der Malediven, sind aber touristisch gesehen komplett vergessen worden. Kaum jemand verirrt sich hierher, auch weil es nicht so einfach ist ein Sondervisum zu erhalten.
Es erwarteten uns als erneut türkisfarbenes Wasser und einsame Strände, sowie nahezu unbefischte Riffe.

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Türkisblaues Wasser, einsame Inseln und unbefischte Riffe – Lakkadiven, ein Traum für jeden Salzwasserangler.

Im Gepäck hatten wir natürlich jede Menge hochwertiges Tackle, worauf man sich verlassen können muss, denn am „Ende der Welt“ gibt es keine Möglichkeit im Ernstfall an Ersatz zu kommen.

Schon bald ließen wir unser Basiscamp auf der Insel hinter uns, mit dem Ziel die äußersten Riffe zu befischen und was uns dort erwarten sollte, das hätte keiner von uns auch nur zu träumen gewagt.
An erster Stelle stand das Popperfischen auf GT (Giant Trevally) auf dem Programm. Diese brutalen Salzwasserräuber sind bekannt dafür, dass sie jede Schwachstelle in der Gerätezusammenstellung ausnutzen.

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Speedcast Kaibutsu Popperrute mit 200g Wurfgewicht + Stella 14000 SWB im Clinch mit einem guten GT.

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Fische solcher Größenordnung kennen keine Gnade. Rute und Rolle wollen vom Angler verteidigt werden.

Insgesamt konnten wir auf unserem Boot 150 GTs in 6 Angeltagen fangen. An einem Ausnahmetag konnten wir sogar einen neuen Bootsrekord mit 81 gefangenen GTs verteilt auf 3 Angler aufstellen – höchste Belastung für Mensch und Gerät sowie Drillvergnügen bis zur totalen Erschöpfung.

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OCEA BB HEAVY GAME mit 120g WG + Stella 14000 SWB

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Die OCEA BB HEAVY GAME zeigte sich im Drill unverwüstlich. Durch Ihre 3-Teilung passt sie mit 81 cm Transportlänge auch noch in jeden großen Koffer oder jede große Reisetasche.

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Von diesen Fischen kann man einfach nicht genug bekommen!

Auch beim Speedjigging oder der Fischerei mit leichtem Gerät gingen uns einige schöne Exemplare verschiedenster Fischarten an den Haken.

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Warum diese Art zu deutsch Erdbeer Grouper genannt wird, ist wohl sofort auf den ersten Blick klar.

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GRAPPLER S604 + Saragosa 5000 SW beim leichten Jigfischen im flacheren Wasser.

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Farbenfrohe Fische und ein Riesenspaß am leichten Gerät.

Auch wenn die Uhren auf diesem Teil der Welt langsamer ticken als bei uns, so vergeht die Zeit vor Ort leider viel zu schnell. Wehmütig mussten wir nach 6 unvergesslichen Angeltagen leider wieder die Heimreise antreten, aber schon jetzt planen wir unsere Rückkehr im nächsten Jahr.

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Sonnenuntergang über dem Indischen Ozean.

Euer
Robert Balkow

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2 Kommentare

  1. Hallo Robert,
    schöner Bericht. Kannst du etwas mehr zu den Ocea BB Heavey Game Ruten Ruten sagen? Ich bin auf der Suche nach einer schweren Allround-Salzwasserrute für Wurfköder bis ca. 100g. Zielfische sollen Warmwasserfische bis ca. 15kg sein. Wie ist das reale WG der einzelnen Ruten und bis zu welchen Ködergewichten (Popper/Stickbait/Casting-Jig) kann man die Ruten belasten (werfen/führen)?
    Danke im Voraus für deine Antwort.
    Grüße
    Erik

    • Hallo Erik,
      das reale Wurfgewicht der Ocea BB Rutenserie liegt sehr nahe den Angaben.
      Wir hatten die leichte leichte Version mit 120g WG im Einsatz und konnten damit z. B. noch den 130g Flapper von ORION fischen und GTs von etwa 15-20 kg landen. Sollen es größere Köder werden oder die Zielfische größer sein, dann würde ich lieber das Modell mit 150g WG empfehlen.
      Gruß
      Robert

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