Spinnangeln mit der Aernos: erster Wurf, erster Biss!

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Hallo Blog-Leserinnen und Leser, nach der ausgiebigen Fliegenangelei auf Rotaugen und dem schönen frühen Frühling, den umfangreichen Arbeiten an meinem Oldtimer- Angelboot (und es ist immer noch nicht ganz fertig), fischte ich nach langer Zeit endlich mal wieder mir der Spinnrute auf Raubfische. Zu einer neuen Rute fasst wohl jeder schnell Vertrauen, wenn der erste Biss im ersten Wurf kommt! Ein Testangeln mit der Shimano Aernos Rute in 2,40m und dem Wurfgewicht von 20-50g stand an. Ich fuhr ich mit meinem Angelfreund Sascha und dessen Boot (vielen Dank Sascha!) auf  unser Hausgewässer, die Berliner Havel. Unser Zielfisch war der Hecht zu Beginn der Brandenburger Hechtsaison am 01.04. Eine Spinnrute wie die Aernos mit einem Wurfgewicht bis 50g ist zunächst einmal  Top-Allroundgerät, mit dem man so ziemlich alles machen kann, bei dem vorwiegend mittlere Ködergrößen eingesetzt werden. Beispielsweise ist der 11cm Trigger X Slop Hopper in Verbindung mit 5- 20g Bleiköpfen ein Köder, der sich mit dieser Rute perfekt fischt. Aus der Wobblerkiste bieten sich die 10 -12 cm langen Modelle an: z.B. der BX-Minnow 10, der Maxrap 11 (beide Rapala) oder der Twitch- Stick (Storm). Natürlich kann man auch Metallköder wie Blinker und Spinner mit der Aernos einsetzen. Ich bin mir sicher, das Gerät würde auch an der Küste eine richtig gute Figur machen.

Zurück an die Havel: mein Testgerät in Verbindung mit einer 2500er Aernos Staitonärrolle und der 13er Power Pro Super 8Slick (Tragkraft 8kg), einem 0,305 mm Ultergra Fluorocarbon mit einem 30 cm Sathlvorfach am Ende fühlte ich mich „top-gerüstet“ für die Angelei mit den oben genannte Ködern. Auf dem ersten Ankerplatz freute ich mich gleich über die tolle Aufladung des Aernos-Blanks und die dementsprechend große Wurweite mit dem Slop-Hopper. Beim Hechtangeln kurble ich den Köder zunächst immer ohne Absinkphase mittelschnell ein. Der „Sloppi“ in der Farbe „Gizzard Shad“ mit einem 10g- Kopf lief so in einer Tiefe von 1m über 3-4m Grund. Nach 7-8 Kurbelungen gewöhnte ich mich gleich an die deutliche Bewegungsübertragung des Köders auf die Rute. Ich  war mir sicher, in diesem Moment genau die passende Geräte-Köder-Kombo zu haben – Rummms! Der erste Biss im ersten Wurf – so darf ich jetzt den Auftakt der Raubfischsaison 2014 abspeichern. Der Fisch, den ich nach kurzem Drill in die Hand nehmen konnte, war allerdings kein Hecht, sondern ein durchaus stattlicher Rapfen. Und es folgte noch ein zweiter! Mit den Hechten hat es an diesem Tage nicht geklappt, aber ich bin kann es kaum noch abwarten. Mein Boot ist noch nicht im Wasser, nächste Woche geht es an die Küste auf Meerforelle und gleich treffe ich mich mit Veit zum Schleienangeln. Die Agenda ist voll! Was auch alles noch ansteht, die Aernos 2,40 habe ich jetzt schon in mein Herz geschlossen und wenn Ihr mal eine Klasse-Allround Spinnangel als Zander-, Hecht-, Rapfen-, Barsch- oder Forellenrute braucht, dann denkt an diese Rute!

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Aernos und ich im Rapfendrill, mit ihrer sehr angenehmen und kraftvollen Aktion macht sie großen Spaß!

...der Fisch hat den Slop Hopper voll genommen...

…der Fisch hat den Slop Hopper voll genommen…

 

...und bald kamm der 2te...

…und bald kamm der 2te…

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 die straffe und feinfühlige Aktion der Aernos aus der Drill- Perspektive

die straffe und feinfühlige Aktion der Aernos aus der Drill- Perspektive

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... nicht nur optisch der passender Partner...

… nicht nur optisch passende Partner…

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4 Kommentare

  1. Hi, bin auch aus Berlin und möchte dir fragen wo man auf Meerforelle geht kannnst du mir bitte stellen nennen??
    Mfg
    ps bin noch Neuling beim Angeln

    • Johannes Dietel

      Jochen ist gerade Mefo-Angeln in Süd-Dänemark. Hier kannst Du sie an der Ostsee fangen. Z.B. auf Rügen, Fehmarn oder vor Rostock. Gute Stellen sind immer Riffe oder Leopardengrund, wo sich Sand, Stein und Wasserpflanzen abwechseln. Jochen angelt aber auch gern an Sandstränden, die er kilometrlang abangelt und Schritt für Schritt abwirft. Viel Erfolg!

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