Searchbait meets BaitFinesse-Kombo

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Ich hab’s ja bereits geschrieben. Die Angel-Flamme lodert wieder in mir. Zwar habe ich mich entgegen meiner Ankündigung am Mittwoch doch nicht in den Sturm geschmissen, aber dafür war ich heute früh schon realtiv zeitig aufm Wasser und werde auch morgen, übermorgen und überübermorgen Angeltermine wahrnehmen. Viele Köder brauche ich derzeit nicht mitschleppen. Eigentlich reicht mit eine kleine Box, in der es sich sechs 9 cm-360GTs nebst ihren Ersatzschwänzen bequem gemacht haben. Manche Leute meinen ja, das Angelleben als Teamangler sei kompliziert. Immer müsse man liefern. Man würde gezwungen, mit Dingen zu fischen, zu denen man kein Vertrauen hat. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist voll einfach: Man schaut sich einen Köder aus, will ihn testen, um eine Aussage treffen zu können, schraubt ihn an die Rute und angelt ihn ein paar Tage lang durch. Natürlich will man immer, dass das Ding besser fängt als alles andere. Doch dieser Köder, der immer alles andere niederrockt, muss noch erfunden werden. Ich bezweifle, dass es so was geben kann. Und so sucht man sich Angelsitutionen aus, die zum Köder X passen. Im Falle des GT360 ist das flaches Wasser. Kraut ist sicher nicht schlecht. Und dann müssen da halt Raubfische da sein. Wenn man mit dem 9 cm-Modell angelt, wäre es von Vorteil, wenn es Lauben oder andere schlanke Beutefische gäbe. Und Barsche oder Hechte, die Bock auf diese Beute haben.

Sieht geil aus, oder? Der Jigkopf ist aus Plastik mit Bleikern. Im Inneren ist noch eine Rassel. Ganz weit vorne, das Teil.

Ergo fische ich derzeit viel im Flachwasser. Am Dienstag und heute in der Müggelspree. Da schwimmen auch diese Lauben rum. (In Berlin heißen die Ukkis, Ukels oder sogar Ukelse.) Bedauerlicherweise aber nicht wirklich viele fette Barsche und noch weniger Hechte. Aber ein paar Fische kommen immer zusammen, wenn man fleißig schmeißt. Auf einen 9 cm-Gummifisch gibt’s natürlich viele Fehlbisse von der 15-20 cm-Barsch-Fraktion. Aber ab und an bleibt einer hängen. Und die Hoffnung angelt immer mit, dass man mit dem großen Köder ja auch mal einen großen Ausreißer fangen kann.

Dem war heute nicht so. Mein größter Barsch war vielleicht nicht einmal 30 Zentimeter lang.

Wenn ich auf der Müggelspree fertig bin, kann ich auf jeden Fall sagen: Ich hab sie abgescannt.

Den zweitgrößten serviere ich mit Live-Biss!

Und wenn auf meine Köder nix Großes kommt, lags auf keinen Fall am Platz. Ich fische den Graben einmal komplett durch.

Und ein paar kleinere gab’s obendrauf.

Blendet euch die Sonne auch so? Die Cam kneift jedenfalls erstmal die Linse zu.

Die Bisse sind oft ganz schön hart – auch die kleinen Barsche nehmen den Köder oft voll.

Kann schon am Rasselkopf liegen. Oder dem heftigen Lauf (der Schwanz propellert wild, den Körper kippt es von einer Seite auf die andere).

Ihr kennt den Köder noch nicht, obwohl wir dauernd davon schreiben? Dann schaut doch mal hier das 360GT-Feature an.

Aber kommen wir mal ganz kurz auf die Überschrift zu sprechen: Im letzten Blogeintrag war was von zwei Kombos zu lesen, die ich mir für diese Angelei zurecht gemacht habe. Die habe ich beide am Steg getestet. Und danach war klar: Es würde heute ein BFS-Searchbait-Tag werden. Die 12-Gramm Adrena, die Alde Limited, 10er Kairiki, 25er FC und eine kurze 2,7kg-1×7-Titan-Spitze sind wie gemacht für den kleinen GT. Der kommt an einem 3,5 Gramm-Kopf daher und bringt sicher selber nicht viel mehr als 5 Gramm Gewicht mit. Damit lädt sich die Rute super auf. Ich bin von 18er FC auf 10er Geflecht umgesetiegen, weil die Rute schon recht weich ist und sie mir zusammen mit dem FC zu wenig Wumms hatte. Ich muss viel Gras abschütteln und brauche da ein bisschen mehr Power.

Oh Mann. Das macht so Spaß. Morgen geht’s weiter. Dann aber auf einem Barschsee mit 40er-Option. Mal schauen, ob’s scheppert.

Das wünsche ich euch. Am besten schon heute. Ob im Kopf oder an der Angel – euer Ding 🙂

Johannes

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