Rapala Clackin‘ Minnow – flach laufender Tiefton-Suspender

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Beim Eingrooven ins Rapala-Sortiment gab’s direkt einen Volltreffer.

Das Vertrauen, das ich in diesen Köder noch vor dem ersten Wurf hatte, habe ich einem Schweizer Bass- und Barsch-Freak zu verdanken, den ich zum ersten Mal beim Caspe Bass 2005 kennengelernt habe und den ich in regelmäßigen Abständen bei Hausmessen im Fischshop Wels in St. Gallen getroffen habe: John Ceronio.

Der Mann hat mir am Testbecken derart von der Fängigkeit des Clackin‘ Minnow vorgeschwärmt, dass ich diesen Wobbler ganz oben auf meiner Agenda hatte, als es darum ging, mir eine Auswahl Rapalas zum Testen zu bestellen.

Das Markenzeichen des im X-Style-Fisnish (wie die X-Raps) daherkommenden Wobblers ist seine Donnerrassel. Dabei handelt es sich um eine einzelne Stahlkugel, die beim Anzupfen und Wobbeln gegen die Wände der auch von außen sichtbaren Klangkammer schlägt.

Schauen wir dem Wobbler mal in die Augen:

clackin_auge

Kleiner Hypnotizer für alle Augenfreunde unter Wasser.

Und jetzt der Profil-Check:

clackin_ganz

Superrealodesign mit Donnerrassel.

Der Lauf ist ein bisschen stockig – also genau richtig für einen Twitchbait. Hier kann man sich das mal das Laufverhalten bei unterschiedlicher Köderführung anschauen (auch mal auf den Sound der Donnerrassel achten):

Im Katalog ist das Schwimmverhalten als „langsam sinkend“ angegeben. Das kommt natürlich immer auf die mit der Wassertemperatur korrelierende Dichte an. Der eine oder andere Hersteller würde so einen Wobbler sicher als Suspender einstufen. Da ich den hinteren Feder-Drilling auch bei diesem Wobbler gegen einen etwas leichteren Einzelhaken austausche, suspendet der 7er bei mir nahezu perfekt.

Den Clackin Minnow gibt’s in drei Größen. Nämlich in 7 cm, 9 cm und 11 cm.

clackin_katalog

Hier das Datenblatt aus dem Katalog.

Ich fische bislang nur den 7er auf Barsch. Das tue ich aber mit großer Begeisterung und auch mit gutem Erfolg. Nicht selten hat der Clackin‘ Minnow die größten Barsche des Tages aus meinem Hausgewässer rausgefischelt.

clackin_barsch

Hier an der Baitcaster. Übrigens ein Traumgerät, so eine Loomis NRX Jig & Worm (802 C) in Verbindung mit einer Core und 20er Mono.

clackin_barsch2

Hier sitzt der Barsch am Bauchdrilling. Kommt vor – dank des Federendhaken liegt die Aufmerksamkeit aber oft auf dem End-Einzelhaken.

Besonders erwähnenswert sind die guten Flugeigenschaften. Schon der 7 Gramm schwere 7 cm-Clackin‘ Minnow fliegt extrem gut. Das liegt neben dem relativ hohen Eigengewicht mit Sicherheit auch an der verhältnismäßig kleinen Tauchschaufel, die den Wobbler auf 60 bis 120 cm Wassertiefe laufen lässt. Die beiden größeren wiegen 13 bzw. 20 Gramm und tauchen auf 90 bis 120 cm bzw. 120 bis 150 cm ab.

Ich denke, der ist auch was für euch.

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