Praxis-Tipps für die Vereinswanne

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Hallo Leute,

Top-Zander-Köder ist der Gummifisch. Allerdings ist es nicht leicht, im Flachwasser zu jiggen. Schließlich fallen die Absinkphasen sehr kurz aus.

Tipp 1: Fischt leichte Bleiköpfe in Gewichten von 3 bis maximal 7 Gramm. Die leichten Jigs erschweren zwar die Köderkontrolle, weil man den Aufprall auf den Grund nicht spürt. Macht aber nichts!

Tipp 2: Verwendet eine dicke und farbige Geflochtene. Eine dicke Schnur verzögert nicht nur die Absinkphase ein wenig, sie ist gut sichtbar. Am Schnurverlauf seht ihr, ob euer Jig am Boden ist (schlaffe Schnur) oder noch absinkt (relativ straffe Schnur). Eine auffällige Schnurfarbe unterstützt die Köderkontrolle übers Auge zusätzlich.

Tipp 3: Fürs Flachwasser braucht ihr Gummis, die bereits an den leichten Bleiköpfen spielen. Hier kommen Twister ins Spiel. Eine Alternative sind schlanke Shads mit einer zarten Schwanzwurzel, deren Teller schon an leichten Jigs rotiert. Je weicher die Mischung, desto besser. Lange schon kein Geheimtipp mehr sind lange und dünne Gummifische. Sie haben oft ein sehr geringes Eigengewicht. Außerdem bleiben sie beim Aufprall auf den Gewässerboden kerzengrade stehen und senken sich langsam seitlich zum Boden. Genau das lieben die Zander an manchen tagen sehr. Wichtig dabei ist, das Ihr die Schnur im Auge behält. Die Bisse sind leider oft nicht zu spüren.

Tipp 4: Auf den letzten Metern wird’s oft sehr flach. Aber auch hier stehen Zander. Anstatt die Gummis jetzt schnell rauszukurbeln, nehmt ihr die Rutenspitze hoch und kurbelt die Gummis langsam durch. Viele Bisse kommen kurz vor dem Herausheben. Überhaupt stellt das einfache Durchkurbeln oft eine der besten Gummi-Techniken dar. Kann man immer mal versuchen.

Tipp 5: Um auf Wurfweite zu kommen, braucht man nicht zwingend eine lange Rute. Wohl aber, um die Bisse zu verwandeln. Die optimale Zanderrute ist für mich 2,4 bis max 2,7 m lang.

Tipp 6: Oft sieht man Angler, die mit 30-Gramm-Ruten auf Zander fischen. Die können die hier beschriebenen Köder natürlich gut bewältigen. Dennoch rate ich auch am Vereinssee zu Ruten mit Wurfgewichten von 40 bis 60 Gramm, mit denen man den haken aufgrund des besseren Hebels sauber ins Zandermaul treiben kann.

Tipp 7: Mit einer Wathose seid ihr sehr flexibel und könnt oft den ganzen See befischen – auch die Stellen vor dem Schilf, wo sonst niemand angelt. Zander gehen dem Angeldruck gern aus dem Weg. Insofern sind oft genau die Stellen, an die man nicht so leicht hinkommt, die besten.

Hier noch mein Gerät welches ich dafür verwende.

Setup 1:

Rute: Biomaster 81 MH in 2,46m mit einem WG von 15-50 g.

Rolle: Rarenium 4000er.

Schnur: 15er Powerpro 8 Slick Gelb oder Blau.

Setup 2:

Rute: Yasei Pike Spinning in 2,50m mit einem WG von 20-60 g.

Rolle: Stradic Fj 4000er.

Schnur: 15er Powerpro Gelb.

Setup 3:

Rute: Yasei Red Spinning Pike in 2,50m mit einem Wg von 20-60 g.

Rolle : 4000er Aernos FB.

Schnur: 0,15 mm Powerpro Depthhunter.

Setup 4:

Rute: Scimitar AX in 2,40/ 2,70 mit einem WG von 15-60 g.

Rolle : Exage FD 4000er.

Schnur: 0,15 Powerpro Gelb.

Viel Erfolg!

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