Ostsee Leoparden

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Hallo Leute,

wie ich ja schon im letzten Blog erwähnt habe, sind die Schonzeiten bei uns hier sehr lang. Deswegen verschlägt es mich im Frühjahr immer wieder mal an die Ostsee zum Meerforellen oder Dorschangeln.

Gerade das Angeln auf die Ostseeleoparden macht wahnsinnigen Spaß, da das Dorschangeln die Vorzüge aller unserer heimischen Fischarten vereint. Hammerharte Bisse wie beim Zanderangeln, eine Bissfrequenz wie beim Barschangeln und zu guter Letzt noch die Kampfkraft der Dorsche.

Das sind jedes Jahr die Gründe, warum ich im Frühjahr an die Küste fahre. Die Zeiten, wo man für die Angelei auf Dorsche spezielle Köder und Gerät benötigt hat, sind schon lange vorbei.

Der 150 Gramm Pilker mitsamt entsprechender Rute wird – wenn überhaupt – nur noch für die Fischerei in Norwegen oder ähnliche Reviere benutzt. Da ich überwiegend vom Kleinboot und in Wassertiefen zwischen 4 m und 15m fische, benutze ich stattdessen mein Zander- und Hechtgerät. Die Fischerei mit einer leichteren Ausrüstung hat viele Vorteile: Man kann den Köder sehr präzise führen, den Grund genau abtasten und selbst zaghafte Bisse erkennen.

Als Köder dienen Gummifische oder Krebsimitate mit einer Länge vom 8 cm bis 15cm. Das Gewicht des Jigs richtet sich je nach Wassertiefe und Windstärke (Drift) und liegt zwischen 15 und 50 Gr. An manchen Tagen können es aber auch mal 70 Gr. sein. Da bleib ich aber lieber zu Hause! Die Angeltechnik ist eigentlich die selbe wie beim Zanderfischen. Man lässt den Köder bis auf den Grund absinken und führt ihn dann mit kleinen Sprüngen am Gewässergrund entlang. Und je nach Tagesform der Fische muss man mit der Länge der Absinkphasen variieren. An manchen Tagen ist weniger oft mehr.

Da reicht es, wenn man den Gummifisch einfach nur langsam über den Grund des Gewässers zupft. Das sind in der Regel solche Tage, wo die tote Rute mehr fängt als die Wurfrute !

Und an Tagen, wo man um jeden Fisch kämpfen muss, macht sich das richtige Angelgerät bezahlbar.

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Meine Yasei Pike Spinnings.

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Für die leichteren Jigs…

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… und etwas schwerer, wenn es windiger ist, oder die Köder größer gewählt werden.

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4000er Stradic FJ mit ner 15er Power Pro Depth-Hunter

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Die stärkere Rute mit ner 5000er Biomaster SW + 19er Power Pro in Blau.

Und wenn alles passt, dann klappt es auch mit den Dorschen.

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Danke fürs Vorbeischauen, bis bald!

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2 Kommentare

  1. Hallo Veit,
    Michael würde interessieren wieviel Meter 0.19 Power Pro du auf deine Biomaster 5000 drauf bekommen hast da ich genau die gleiche Kombi fischen möchte.
    Freundliche Grüße Calo

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