Morgen geht’s zur WPC

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Mannoman. Was ein Tag. Zwei Angelläden besucht. Noch ne Menge Kleinigkeiten erstanden.

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Dann noch den WPC-Haircut abgecheckt und dann Packstress. Jetzt stehen ohne Ende Kisten und Kartons, Ikea-Tüten und Shimano-Bags, ein Rutenfutteral und ein Ablussrohr bereit, um morgen früh um 6 ins Auto getragen zu werden. Um 6.30 checke ich dann bei Joshi ein und dann geht’s auf die 700 km lange Reise nach Holland, wo wir uns dann mit Dustin und Willem und den ganzen anderen Kollegen treffen, mit denen wir uns auf die WPC vorbereiten.

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WPC? Wasn das? Das Ding nennt sich World Predator Classic und ist ein Wettfischen für Spinnangler. Es ist eines der größten seiner Art in Europa. In der Boot-Competition treffen 51 Teams aufeinander, die an drei Tagen gegeneinander angeln. Es geht um ein richtig geiles Boot als Hauptgewinn. Und natürlich um ein Meeting mit Gleichgesinnten. Mit richtig guten Anglern, die seit Jahren alles geben, um den Fischen ein Schnippchen zu schlagen. Da sind ne Menge Cracks dabei, vor denen ich viel Respekt habe. Respekt ist ein gutes Stichwort. Denn bei allem Wettkampf – man wird sich da nix schenken – geht’s den meisten auch darum, sich mit Gleichbekloppten zu treffen. Mit Leuten, die ihre ganze Zeit in eine Leidenschaft einfließen lassen, die uns letztendlich alle verbindet. Manche sind gesponsert. Manche nicht. Manche arbeiten für Firmen. Andere als Guide. Wieder andere als Journalist und die nächsten zelebrieren den Mix. Und „freie“ Enthusiasten sind auch dabei. Wir werden uns oft treffen. Wir werden viel quatschen. Es werde neue Freundschaften entstehen. Und man wird danach den einen oder anderen Angeltermin im Kalender stehen haben, von dem man heute noch nix weiß.

Auf dem Wasser wird sich dann alles intensivieren. Man stelle sich mal vor, dass man sich im Training einigermaßen gut eingegroovt hat ins Gewässer. Wenn dann die ersten Fische kommen, wenn es läuft – wie geil muss es sein, wenn man das Gefühl hat, dass man dieses Boot gewinnen kann, dass sie als ersten Preis ausgelobt haben. Wie hart muss es sein, wenn man gar keinen Zugang zu den Fischen findet? Wie muss es sich anfühlen, wenn man dicke Fische verliert, die einem einen richtig fetten Preis bescheren hätten können? Wie krass wird die Freude sein, wenn der Angelpartner einen Fisch fängt? Und wie wird das erst, wenn man selber einen richtig krassen Beitrag dazu leistet, dass es das Team nach vorne katapultiert? Das sind alles Fragen, die ich mir bislang noch nicht gestellt habe. Mein Captain Dustin hingegen ist Routinier. Der war letztes Jahr Zweiter. Ein Wahnsinn. Top 10 wäre schon super. Aber natürlich träumen wir wie alle anderen auch vom ersten Platz.

In den nächsten Tagen wird’s hier immer mal ein kleines Feature geben. Ich denke, das könnte ganz interessant werden. Zumal wir zusammen mit Willem Stolk und seinem Partner Jochem wohnen (mit den beiden bilden wir das Team „Shimano 1“ für die Team-Wertung) und da sicher einiges an Fotomaterial rumkommt. Und dann sind da natürlich auch noch Joshi und Tino bei m Streetfishing am Start, die sich komplett auf den Titelgewinn fokussieren.

Wird sicher eine coole Erfahrung, an der wir euch teilhaken lassen wollen.

Bis bad!

Johannes

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2 Kommentare

  1. Na dann Jungs viel Spaß und natürlich viel viel Glück dem ganzen Team

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