Mit Swimbaits auf schwedische Barsche

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Hallo Besucherinnen und Besucher,

das war eigentlich ganz anders geplant. Mit Johannes Lohmöller, meinem Osnabrücker Freund habe ich an einem der besten Zandergewässer Schwedens den Urlaub verbracht. Da sowohl in Johannes` als auch in meinen Hausgewässern das Zanderangeln immer schwieriger wird, freuten wir uns auf krasse Zanderinfernos mit sowohl vielen als auch großen Zandern…

Wir fragten uns, ob es überhaupt notwendig sein würde, Barschgerät mit zunehmen, aber zum Glück entschieden wir uns dafür. Denn die Zander wollten so gut wie gar nicht beißen in dieser Phase, einheimische Angler berichteten uns, das das typisch wäre für dieses Gewässer in der Zeit von Mitte Juli bis Anfang August. Na klasse!

Wir haben die Flinte nicht ins Korn geschmissen, das könnt ihr uns glauben. Wir waren uns sicher, die Zander an verschiedenen Stellen gefunden zu haben, aber es gab meist nur zaghafte Bisse, wir fingen einfach zu wenig für den Aufwand, den wir dafür betreiben mussten.

Also entschieden wir uns, für die Barschangelei, auch wenn uns über die vorhandenen Größen und Bestände nicht viel bekannt war. Bzw. auch hier waren die Infos von gewässererfahrenen Anglern nicht gerade ermutigend.

Als wir Möwen in Brutfischschwärme hineinstoßen sahen, steigerte sich unsere Hoffnung und tatsächlich, wir fingen viele Barsche! Allerdings ließen die Durchschnittsgrößen durchaus zu wünschen übrig, aber die Frequenz war oft wahrlich phänomenal! Balsam auf Anglerseele…

Aber wo waren die großen Barsche? Wir fanden sie rund um Krautfelder und Steingruppen im Flachwasser, dort lauerten sie mehr oder weniger stationär nicht nur auf winzige Brutfische sondern auch auf etwas größere Weißfische und Artgenossen. Da waren dann Swimbaits in etwa 10cm Größe die richtige Wahl.

Ich benutzte vorwiegend Storm Gummis wie den 360° Shad, den Joker Shad oder den Makan Minnow in gedeckten Farben mit Bleiköpfen zwischen 7 und 12 Gramm. Ganz wichtig war dabei ein feines Stahlvorfach, denn Hechte waren allgegenwärtig!

Hier bekam Johannes einen Hechtbiss auf den eingekurbelten Swimbait. Drillspass pur am relativ leichten Gerät….

Insgesamt war diese Angelei sehr abenteuerlich und aufregend, wir mussten uns bei oft sehr starkem Wind im absoluten Flachwasser sehr vorsichtig mit dem Boot bewegen, es gab außer uns kaum jemand, der das gemacht hat.

Allerdings ist Johannes Mercury mit einem Schraubenschutz ausgerüstet, das gab uns ein wenig Sicherheit. Mit mittelschwerem Gerät wie der Fireblood mit 14 -42g Wurfgewicht war es echt eine wilde Jagd mit einer extrem harten und risikoreichen Köderführung: entweder Hänger oder Biss!

Und an diesen Spots gab es dann wirklich schöne starke und aggressive Barsche!

Im Nachhinein alles gut! Man muss die Situationen eben nehmen wie sie sind. Wir haben uns oft gesagt: Ein Glück sind wir Barschangler!

Ganz liebe Grüße an dieser Stelle an meinen Freund Johannes, es war super mit Dir!

An Euch alle viele Grüße, ich glaube, es gibt noch die ein oder andere Schwedenstory…

Euer Jochen Dieckmann

 

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