Mit Gummi auf Vereins-Zander

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Hallo Leute,

viele Angelvereine besetzen ihr Vereinsgewässer mit Zandern, um den Mitgliedern ein Highlight zu bieten. Doch fällt es nicht jedem leicht, die Stachelritter aus diesen meist relativ strukturlosen Badewannen heraus zu kitzeln. In Ermangelung tiefer Löcher und steiler Abbruchkanten geht den meisten dann die Luft beim Spinnangeln aus und so bleiben Zander dann entweder Zufallsfänge beim Hechtangeln oder denjenigen vorbehalten, die sich nachts mit dem Köderfisch auf die Lauer legen. Dabei lauern gerade in den kleinen Gewässer, die Jahr für Jahr mit Zandern vollgestopft werden, Beißgewitter auf die Angler, die hier knallhart auf die weiche Welle setzen.

Zunächst einmal muss man 3 Zander-Mythen über Bord werfen:

Mythos 1: „Zander fühlen sich nur über kiesigem oder steinigem Grund wohl.“ Unfug! Zander ziehen auf der Nahrungssuche durch die Gewässer und schlagen dort zu, wo sie genug zum Fressen finden. Ein ziemlich sicheres Indiz für Zanderpräsenz sind Brassenschwärme – vor allem im Herbst und Winter treten beide Spezies im Verbund auf. Und zwar bevorzugt über schlammigen Grund.

Mythos 2: „Zander beißen am besten in der Dämmerung oder nachts.“ Das mag an klaren Gewässern richtig sein. In trübem Wasser fängt man die Fische aber auch am helllichten Tag. Selbst im Hochsommer fängt man sie teilweise am besten zur Mittagszeit.

Mythos 3: „Tagsüber stehen die Zander tief.“ Das ist Nonsens! Probiert es mal mit Geduld und Spucke vor dem Schilf oder an flachen Badestellen. Wenn sich hier Kleinfische aufhalten, kommen auch die Zander vorbei. Ich fange nicht selten Fische in Wassertiefen von 0,5 bis 1 m.

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Dieser Zander nahm den Köder in nur 1,5 Meter Wassertiefe.

Im nächsten Blog gibts noch ein paar Praxistipps.

Bis bald und danke fürs Vorbeischauen.

 

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