Mit der Fliegenrute-mein Weg zum ersten Saison-Hecht

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Hallo Blogleserinnen und -leser,

seit 5 Tagen ist die eröffnet: die Hechtsaison 2014! Die war auch von mir heiß erwartet. Gleich am 1.Mai sah ich schon morgens einige Boote von denen die Angler dem Super-Räuber unserer Gewässer nachstellten. Da mein Angelverein am 1. Mai traditionell ein Anangeln auf Friedfische veranstaltet, war ich zunächst mit dem Fang von Rotaugen und Brassen beschäftigt. Tatsächlich fanden Vereinskollege Björn und ich einen Schwarm abgelaichter Rotaugen. Brassen hingegen fingen wir nur vereinzelt, die waren nach unseren Beobachtungen noch überwiegend mit dem Ablaichen beschäftigt. Das Wissen über das Verhalten und den Aufenthaltsort der Brassen interessiert wohl die meisten Raubfischangler nicht so sehr. Das ist aber von entscheidender Bedeutung für das Hechtangeln in meinem Hausgewässer, denn die richtig grossen Hechte ernähren sich nach der eigenen kräftezehrenden Laichzeit offenbar sehr gerne von den Brassen. Die sind im Mai noch „ziemlich lahm“ und wahrscheinlich eine vergleichweise leichte Beute. Sobald  die Brassenschwärme ausgehungert wieder ins Freiwasser ziehen, folgen ihnen die Hechte. Für mich kommt dann die beste Hechtphase des Jahres.

Aber noch ist es nicht so weit, darum angle ich zur Zeit überwiegend ufernah gern über Kraut und an Seerosenfeldern. Meine erste Wahl ist dabei die Fliegenrute. Genau wie im vergangenen Jahr erfüllte sich auch in 2014 mein Wunsch, den ersten Hecht mit dem Streamer zu fangen.

Ich angelte vor einem Seerosenfeld in sehr klarem Wasser mit einen grellen Streamer auf Hakengöße 4. Während der kompletten Einholpase konnte ich den Köder im klaren Wasser verstärkt durch meine Polbrille sehr gut verfolgen. Nach 6 bissfreien Würfen löste sich ein dunkler Schatten gespenstisch aus dem Unterwasser-Dschungel und in null komma nix verschwand die bunte Fluse aus meinen Augen. Anschlag! Der Haken saß, aber der ca. 70er Hecht blieb zunächst einfach stehen. Dann allerdings ging er richtig los, sprang mehrfach und ich musste ihm für seine Fluchten mehrfach per Hand Schnur nachgeben. Sowohl der Biss als auch der Drill eines Hechts mit der Fliegenrute ist so spannend, dementsprechend glücklich war ich danach.

Hier meine Gerätezusammenstellung: Rute – G.Loomis Pro 4x, AFTM 8, Rolle – Shimano Biocraft 7/8, Fliegenschnur – Guideline Coastal intermediate slow sink, AFTM 9, Vorfach – Shimano Aspire Fuorocarbon 0,305mm mit 20cm dünnem Stahlvorfach (Tragkr. 4kg) und Mustad Quicklink-Einhänger Gr.2, Streamerhaken Gr4 mit Matuka Dubbing chatreuse, Baitfish-Emulator weiß-glitzer, Ice Dub-Uv gelb, Kopf: Klebaugen und UV-Lack.

Unbedingt mal ausprobieren, das rockt richtig!

Jochen Dieckmann

das grüne Wunder in Klasse 8, optimal zum Hechte streamern

das grüne Wunder in Klasse 8, optimal zum Hechte streamern, im Drill

und das pelzige Wunder Laika hat schon viele Hechte gesehen

und das pelzige Wunder Laika hat schon viele Hechte gesehen

der knallige Streamer sitzt sich im Maulwinkel

der knallige Streamer sitzt sicher im Maulwinkel

und da ist er der erste 2014 Hecht

und da ist er der erste 2014 Hecht

Schockfarben Streamer

Schockfarben Streamer am Quick-Link

Fliegenfischen vom Boot, sehr zu empfehlen!

Fliegenfischen vom Boot, sehr zu empfehlen!

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