Metanium XG: die Turbo-BC für Jigger

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Seit März dieses Jahres fische ich die Kombo aus Poison Adrena 166M Casting und eine Methanium XG. Die Rute habe ich euch schon vorgestellt. Die Rolle ist bislang ein bisschen vernachlässigt worden. Ein waschechter Affront! Das gute Stück fischt sich so gut, dass es raus muss aus dem langen Rutenschatten.

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Im JDM-Katalog steht über die Metanium XG:

Dank der brandneuen Micro Module Gear-Technologie kurbelt die superschnelle Metanium die Köder absolut widerstandslos ein. Das SVS Infinty Brake-System steht für herausragende Wurfkontrolle. Der Favorit der Tournament Pros!

 

  • Shielded A-RB und Stainless Steel Kugellager
  • Gehäuse aus Magnesium
  • Getriebe aus Aluminium
  • Doppelkurbel
  • Super Stopper II
  • Schnurführung
  • Super Free System
  • Bremse aus Dartanium
  • Variable Brake System

 

Außerdem kann man dem Katalog entnehmen, dass sie nur 170 Gramm wiegt, eine Übersetzung von 1:8,5 hat, 100 m 23er Schnur fasst, 9 + 1 Kugellager hostet und 91 cm Schnur einzieht. Bremskraft: 5 kg. Übersetzt bedeutet das: Die Rolle ist megaleicht, fasst mehr als genug Schnur, läuft butterweich, ist megaschnell und leistet auch großen Fischen Paroli.

 

Turbo-Übersetzung

Holla die Waldfee! 91 Zentimeter Schnureinzug. Das ist eine ganze Menge für eine Baitcaster. Damit eignet sich die Metanium natürlich super zum Jiggen. Selbst wenn die Fische extrem zackig angesprochen werden wollen, kurbelt man sich hier nicht den Wolf. Im Vergleich: eine 2500er Stradic Ci4+ mit einer ziemlich hohen Übersetzung von 6,0:1 zieht 88 Zentimeter Schnur ein, eine 4000er Exsence Ci4+ mit einer noch höheren Übersetzung von 6,2:1 bringt es auf 99 Zentimeter.

Metanium-Bremssystem (SVS Infinity)

Ich habe hier mal ein drolliges Video für euch, in dem ihr ein bisschen was übers Bremssystem erfahrt:

 

Alles klar? Natürlich nicht. Aber wir haben noch einen Experten aus Singapur, der das gründlicher erklärt:

 

Und jetzt ich: Ich bin zwar kein Ingenieur und auch kein Technik-Freak, aber ich versuche das jetzt mal vereinfacht zu erläutern. Ans Fliehkraft-Bremssystem kommt ihr, indem ihr den OPEN-Regler von außen nach innen schiebt.

open

Die roten Pins könnt ihr fixieren oder lösen.

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Wenn sie gelöst sind, können sie Reibung erzeugen. Je mehr Pins ihr löst, desto mehr Reibung erzeugt ihr. Folglich ist der Wurf bei maximaler Pin-Freischaltung extrem kontrolliert. Aber eben auch kurz. Also wieder ein paar Pins reinklicken. Die Shimano-Baitcaster sind sehr gutmütig. Man muss die Fliehkraftbremse auch als Anfänger bei keiner unserer Rollen voll aktivieren. Zum Feinjustieren dient das kleine Rad an der Verschlusskappe.

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Damit stellt ihr den Abstand ein, den die Bremsscheibe zu den Pins hat. 1 ist der maximale Abstand (also die kleinste Reibung) und 6 der geringste Abstand (also die größte Reibung).

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Zahnrad-Abstand zu den Pins bei Einstellung „1“.

 

Zahnrad-Abstand zu den Pins bei Einstellung "6".

Zahnrad-Abstand zu den Pins bei Einstellung „6“.

In Kombination ergeben beide Komponenten ein extrem variables Bremssystem, das man auf jeden Köder und jede Windsituation einstellen kann. Ich selber fische meistens mit einem aktivierten Pin und regle den Rest dann übers Abstandsrädchen. So werfe ich richtig weit und habe auch bei Gegenwind kein Problem mit Perücken.

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Für Jigger ist das eine Megarolle. Die passt sehr gut zu den Adrenas mit ihrer MF-Aktion – aber natürlich nicht nur an die…

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Bis die Tage!

Johannes

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