Mequinenza im März

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Mitte März war ich endlich mal wieder an der Embalse de Mequinenza. Der Plan war gemeinsam mit Johannes und Dustin ein paar Tage unter der spanischen Frühlingssonne Zander und vor allem Barsche zu fangen, viele und vor allem große.

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Dieser Plan ging zwar nicht hundertprozentig auf. Denn zum einen musste Dustin den Trip kurzfristig absagen. Zum anderen hatten wir mit den Folgen heftigen Hochwassers zu kämpfen: In schlammig trübem Wasser mit höchstens 15 cm Sichttiefe und bei täglich stark fallendem Pegelstand war die Beißfreude unserer Zielfische nicht ganz so entgrenzt wie erhofft.

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Trotzdem hat es großen Spaß gemacht, bei wunderbarem Wetter und wenig Wind auf einem Großgewässer mit tollem Potential unterwegs zu sein: Der Mequinenza-Stausee ist bei einer durchschnittlichen Breite von 600 Metern etwa 110 Kilometer lang. Es gibt zahllose Buchten, extrem steil abfallende Kanten, steinige Unterwasserzungen, flach auslaufende Hänge und je nach Wasserstand auch viel versunkenes Holz. Man hat immer das Gefühl, dass hinter jeder Gewässerkurve ein neuer Hotspot wartet. Dabei ist der Stausee in weiten Teilen wenig frequentiert: Wir haben auf der riesigen Wasserfläche im Durchschnitt kaum fünf andere Boote pro Tag gezählt.

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Um es den Fischen bei der trüben Brühe leichter zu machen, haben wir bei der Köderauswahl und –präsentation anfangs auf Langsamkeit, Geruchs- und Geräuschintensität sowie auf kräftige Farben gesetzt. Wir haben zum Beispiel grelle geflavourte Trailer an Rubber-Jigs über den Grund gezottelt, Texas-Rigs mit Glasperlensound gefeatured oder es beim Jiggen mit überbleiten Köpfen und Rasseln im Schwanzteller versucht.

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Die meisten Fische haben wir am Ende aber beim klassischen Jiggen gefangen, wobei No-Action-Shads gegenüber Gummis mit Schaufelschwanz etwas effektiver zu sein schienen. Wir mussten zwar wirklich um jeden Fisch kämpfen, hatten aber täglich einige Zander und Barsche im Boot, darunter immer auch ein paar gute.

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Natürlich lief es, wie Johannes schrieb, kurz nach meinem Abflug bei zunehmender Sichtigkeit gleich etwas besser, aber was soll’s … 😉 Ich werde der Embalse de Mequinenza auf jeden Fall gerne wieder einen Besuch abstatten, und das hoffentlich bald!

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Ein Kommentar

  1. Frank Hammerschmidt

    Hallo Jan,
    ist schon dich mal wieder als alten Fischer zu sehen.
    Ich hab lang nichts mehr von dir gehört.Hoffe du meldest dich mal wieder bei mir?Wie geht es deinen Elten + Katja.Gruss Frank Hammerschmidt

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