Leider verloren: Der Fisch des Jahres 2016.

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Hallo liebe Blogbesucher – und um es mit Jochen zu halten – auch liebe Besucherinnen. Ok. Jochen hätte die Mädels zuerst genannt. Schande über mich. Aber darum geht’s doch jetzt auch gar nicht. Sapperlot. Kaum ist die Rede von Mädels komme ich aus dem Konzept. Jetzt aber schnell zurück in die Spur. Also. Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr. Mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen. Am Wasser, im Angelladen und auch sonst im Leben. Frieden. Liebe. Gesundheit. Noch was? Erfolg vielleicht.

Apropos „Erfolg“. Ich habe neulich Nacht mal wachgelegen und mir tiefgehende Gedanken gemacht. Nicht übers Leben. Sondern übers Angeln. Bzw. darüber, was denn nun mein Fisch des Jahres 2016 war. Also mein größter Angelerfolg im letzten Jahr. Wars der 48er Barsch bei der Profi-Liga? Der 1,20er Hecht bei der WPC? Der 51er Barsch mit Live-Biss beim BATV-Dreh mit Dustin? Die erste Langeland-Flunder beim Texas-Revival? Oder hab ich den Fisch des Jahres gar verloren? Wenn ich’s mir recht überlege, könnte das sogar sein. Ich habe ihn sogar schon gesehen.

Folgende Geschichte: Ich bin ja ständig am Rumtüfteln und haue mal eine Tüftelei raus, die irgendwann mal in der Angelzeitung landet. Hätte ich den fetten Spreebarsch nicht verloren, wäre der Bericht vielleicht schon zu lesen gewesen, wobei ich vorab noch ein kleines Drehproblem lösen muss. Aber nach der WPC war die Krautangelei dann irgendwie nicht mehr angesagt. Und so liegt bzw. lag das Krautspinner-Projekt erstmal auf Eis.  Hoppla. Hoppla. Jetzt wird’s aber sprunghaft. Wie sollt ihr denn da noch mitkommen?

Also nochmal von vorne: In Vorbereitung auf die WPC habe ich ein bisschen experimentiert. Ich wusste, dass wir flach angeln würden. Ich wusste, dass wir viel mit Kraut zu tun haben würden und ich habe mir ein System ausgedacht, mit dem ich erstens viel Aufmerksamkeit auf engem Raum habe und zweiten kaum im Kraut hängen bleibe. „Glücklicherweise“ ist die Spree bei uns ab Mitte Mai schon so verkrautet, dass man da ganz gut üben kann für die Krautangelei in Holland. Mein Konzept entstand über Nacht. (Ihr seht schon: Die Nachtruhe an sich wird komplett überbewertet – man kommt auf die besten Ideen, wenn man sie nicht verschläft.)

Es ist ganz einfach: Spinner. Drilling abkneifen. Sprengring. Offset-Haken. Gummiwurst.

Hier ein kleiner Barsch aufs Weedless-Spinner-„System“.

Köderführung: Auswerfen. Aufs Kraut fallen lassen. Langsam kurbeln.

Kurz nach dem Barschverlust kam dann dieser Barsch. Kein schlechter Fisch. Aber halt keine Kanone.

Die Barsche mögen das sehr gern. Hechte auch und in Holland habe ich so auch Zander gefangen. Allerdings waren das im Training nicht ganz so viele und während des Wettkampfes kamen dann andere Systeme zum Einsatz. Danach habe ich die Liebe zum Spinnerbait entdeckt. Aber ich bin mir sicher, dass das nochmal kommt mit dem Krautspinner.

Ich wünsche euch auch 2017 viel Spaß beim Tüfteln und dass ihr euren Fisch des Jahres über den Kescher zieht – ich hab’s total vergeigt mit dem Landen, war mir meiner Sache zu sicher. Es war kein Riese. Aber über 40 hatte der. Und das ist an der Spree ziemlich respektabel.

ALLES GUTE FÜR 2017 !!!

Johannes

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