last minute: Zanderrute entdeckt

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Am letzten Tag meines vierwöchigen Spanienaufenthalts wollte ich es noch ein bisschen tocken lassen in der Rute. Morgens bin ich mit ein paar Berlinern raus, die bis dahin nicht so toll gefangen hatten. Ich wollte ihnen einen schönen letzten Angeltag bescheren. Das hat nur so halb geklappt. Zwar kamen am ersten Ankerplatz gleich ein Zander und ein 1,30er Wels. Dann lief es aber zäh. Unter anderem wegen des vielen Treibkrauts. Da ich mittags 13 Rutenkombos, 20 kg Gummifische, Haken, Bleie, Rubberjigs, kilometerweise Schnur, die Kameraausrüstung und die Klamotten auf ein Rutentransportrohr, eine Reise- und zwei Handgepäcktaschen verteilen musste, bin ich am 14 Uhr reingefahren und habe mich von Hoffi, Norman und dem Bademeister (später an diesem Tag wurde noch unfreiwillig angebadet) verabschiedet. Allerdings mit einem klaren Ziel: Schnell fertig werden und nochmal angreifen. Schließlich hatte ich am Morgen nur einen Mini-Zander. Und das ist nunmal kein würdiger Abschluss eines Spanientrips. Außerdem: Der nächste Zander kracht wahrscheinlich erst im Juni in die Rute.

2 h später war ich fertig mit Packen. Alle Ruten verstaut. Und so musste ich mich in Doris Arsenal bedienen. Meine Wahl fiel auf seine 56-Gramm Speedmaster. 2,40 m lang und schön leicht. Klar definierte Spitzenaktion. Dori hat sie neu und hat schon die ganze Zeit von ihr geschwärmt.

Speedmaster 24 H in Zanderaction.

Ein schöner Zetti hat voll reingehauen.

Also mit Voll-Speed nochmal zum Fisch mit minimaler Ausrüstung – so mag ich das eigentlich auch sehr gern.

Nach 3 kleinen Zandern, vielen Fehlbissen von weiteren kleinen Zandern und einem kleinen Wels (der aber immerhin den harten Tock gemacht hat), kann ich ihm nur beipflichten. Die Speedmaster SSMCX24H ist eine Top-Zanderrute mit viel Power.

Klar. Ein metriger Wels ist kein Endgegner. Aber die Dinger haben schon mehr Power als andere Fische.

Es hat genauso aufgehört, wie es angefangen hat: Mit einem kleinen Wels.

Frohe Ostern noch – ich hab grad den Schlechtwetter-Blues. Aber das wird sich diese Woche ja noch ändern.

Tschüss, Jürgen. Chao, Casa Rio. Bis bald, Dori. War wieder eine sehr schöne Zeit da unten im Süden.

Das letzte Bild vom Steg: Vollmond und weiße Wolken.

Johannes

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2 Kommentare

  1. Ein toller treffender Abschlußbericht, alles drin enthalten, inkl.Riesenaufwand vom Verfasser,für diese Tour!
    Ein danke auch für die stimmungsvollen Bilder, die Animieren zur Wiederholung !
    Gute Heimreise wünscht
    Walter

    • Johannes Dietel

      Ich schreibe in den nächsten Tagen nochmal einen richtigen Abschlussbericht. Brauch aber erstmal Zeit. Muss ein bisschen was aufarbeiten.

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