Kuba 2018

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Hallo Leute.

Im Januar ging es für mich zum fünften Mal zum Angeln nach Kuba.

Den Meisten dürfte ja schon bekannt sein, dass Kuba gerade zum Angeln auf Tarpon, Snook und sonstige Meeresfische ein Paradies ist. Für mich ging es aber auf eine andere Fischart, die bei den meisten Spinnanglern weltweit sehr hoch im Kurs steht.

Den Schwarzbarsch. Das Besondere an den kubanischen Schwarzbarschen ist die hier zu erwartende Größe der Fische. Schwarzbarsche von über 60 cm mit einem Gewicht von über 10 Pfund sind hier immer möglich. Solche Fische in Europa gezielt zu Befischen ist nahezu unmöglich. Normalerweise versuche ich auf  Kuba im Salzwasser und im Süßwasser zu Fischen, aber da wir in diesem Jahr wieder sehr viel Pech mit dem Wetter hatten, musste ich Ausflüge zum Meeresfischen leider komplett ausfallen lassen.

Aufgrund der extrem schwankenden Temperaturen war das Angeln auch nicht gerade leicht. Wir hatten an einigen Tagen Temperaturen vom max.10 Grad plus am Tag. Das zweite Problem war, dass es extrem viel geregnet hatte und der See fast 20 Meter mehr Wasser führte als normal. Deswegen waren alle Spots die ich mir in den letzten Jahren erarbeitet hatte nicht mehr befischbar.Wir mussten teilweise extrem Tief fischen und viele unterschiedliche Techniken ausprobieren um überhaupt ein paar Fische zu fangen. Es war jeden Tag anders.

In den letzten Jahren war das Fischen mit sogenannten Spybaits fast unschlagbar. Diesmal fingen wir kaum Fische direkt an der Oberfläche. Es war oft sehr schwierig, denn auch die Frequenz die wir in den letzten Jahren gewohnt waren, war wirklich mies an manchen Tagen. Wenn wir aber mal die passende Tiefe gefunden hatten fingen wir aber eigentlich ganz gut. Der viele Regen war aber das Hauptproblem.

Wer fliegt schon in die Karibik und nimmt Regenklamotten mit. Der Januar ist auch normalerweise der trockenste Monat im ganzen Jahr, da regnet es so gut wie nie, sagt man.

So sah es meistens aus. Dunkel und kalt

Die Hauptstrasse führte direkt in den See, so hoch war der Wasserstand

Eine Traumkulisse. Wasserfälle gab es in diesem Jahr sehr viele.

Kubanische Durschnitts-Schwarzbarsche. Für solche mussten wir an manchen Tagen hart kämpfen

Das war mein grösster Schwarzbarsch mit Knapp 9 Pf.

Bei solchen Fischen sind alle Strapazen schnell vergessen

Mein Gerät bestand aus einer Yasei Red Player von 1,98 m mit einem Wurfgewicht bis 60 Gr. und einer Biomaster SW 4000. Die Rolle war bewusst so groß gewählt, da man durch den größeren Spulenkopf noch schneller mehr Schnur auf die Rolle bekommt.

 

Wie man im den unteren Bildern sieht ,war das ganz oft notwendig. Man konnte die Fische einfach nicht drillen, sie mussten mit aller Macht ins Boot. In der Kombination mit ner 0,24 mm Powerpro war das eine optimale Kombo. Das ganz wurde noch abgerundet mit einem 0,47 mm dicken Shimano Ocea Fluocarbon Vorfach.

 

Die zweite Kombo die ich benutzte war eine Shimano Expride in 2,03 mit einem Wurfgewicht bis 30Gr. Als Rolle dazu ein Scorpion71XG bespullt mit einer 0,23 mm Powerpro. Diese benutzte ich überwiegend zum Fischen Wobbler.

Und wenn die Sonne mal schien, dauerte es nicht lange bis der Regen wieder einsetzte.

 

Danke fürs Vorbeischauen, bis bald

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