Hecht. Swimbait. R.I.P. Rigger.

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Hallo Besucherinnen und Besucher dieses Blogs,

Hechtangeln mit großen Gummiködern wird immer beliebter. Auch mich hat das sogenannte Swimbaiting schon lange in seinen Bann gezogen. Die Effektivität dieser Methode dürfte mittlerweile unumstritten sein –  in allen Hechtrevieren sieht man viele Angler, die dicken Dinger auswerfen und zumeist gleichmäßig einkurbeln, bis es heftig einschlägt im Gerät!

Man kann die 15 bis 30 cm langen Gummifische mit herkömmlichen Bleiköpfen und Stingern anködern, aber jeder, der das schon öfter gemacht hat, weiß, dass gar nicht so einfach ist. Ein schief, gestreckt, oder auch gestaucht aufgezogener Groß-Gummi läuft nicht gut und bringt weniger Bisse. Viel eleganter weil einfach bedienungs-freundlicher sind Schraub- Rig-Systeme, wie der neue R.I.P. Rigger aus dem Predator Baits Programm von Storm, welches ich hier vorstellen möchte.

Das System besteht aus einem 27g schweren Kunstoff-Fischkopf mit einer Schraubspirale und zwei in Reihe geschalteten Drillingen am umantelten 80lb Stahlvorfach. Der Kopf ist eine Kopie des R.I.P. Shads und des R.I.P. Curly Tails und bildet damit eine perfekte optische Einheit mit diesen Ködern. In den folgenden Bildern sieht man die unkomplizierte Montage des Riggers mit einem R.I.P. Curly Tail in 22cm.

Im Einsatz am Wasser konnte ich feststellen, dass das Rig-System die hervorragende links-rechts-kippelnde Bewegung (rolling-action) des Curly Tail optimal unterstützt und den Köder damit noch mal deutlich attraktiver macht. Am Kopf befinden sich oben zwei  Einhänge-Ösen, damit kann man den Köderlauf variieren: die vordere Öse bringt einen relativen waagerechten Lauf mit dezenter Rolling Action. An der hinteren Öse eingehängt, stellt sich der Köder steiler, kippelt stärker und läuft damit deutlich aggresssiver.

Für alle, die in diese Art der Angelei einstegen möchten, muss aber gesagt werden, dass man dafür starke Ruten und stabile Rollen benötigt. Früher übliche Hechtruten mit Wurfgewichten von z.B. 40-80g sind dafür zu schwach! Die hier vorgestellte Kombo bestehend aus Gummifisch, beschwertem Kunstoffkopf und Drillingen bringt schon mal 110g auf die Waage. Das bedeutet, dass man eine Rute mit entsprechend höherem Wurfgewicht braucht. Ich benutze dafür gerne die Groß-Köder taugliche Biomaster Select Shad   (WG bis 135g) mit einer 5000er Sustain Stationär-Rolle. Für sehr geeignet halte ich die neue Technium Heavy Cast Rute (WG bis 180 g) in Verbindung mit einer Calcutta-Multirolle. In jedem Fall braucht Ihr auch eine starke geflochtene Schnur, wie z. B. die neue Shimano Kariki in 0,25mm.

Mit unverhohlener Vorfreude auf die Frühjahrshechte und mit besten Grüßen,

Jochen Dieckmann

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