Harte Arbeit am Carpodrom

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Gut vorbereitet und extrem motiviert ein paar große Karpfen zu fangen, trafen wir uns am Carpodrom in Keskastel im benachbarten Frankreich.

Da sich relativ wenig Angler am Wasser einfanden, hatten wir fast freie Platzwahl.

Schnell waren die Sitzkiepen aufgebaut und die Köder bereitgestellt.
Da das Reglement am Carpodrom nur eine Rutenlänge von 11,5m zulässt, wurde von mir meine Aspire Ultra AX (und von Michael die Beastmaster 1300 AX ) Kopfrute zusammengesteckt.

Zwei Topsets mit einer 0,5g- und einer 1,0g Montage (die mit der Shimano- Ultegra Schnur der Stärke 0,22mm gebunden wurde) wurden am 2,8mm Hohlgummi montiert.

Wichtig dabei zu wissen ist, dass am Carpodrom nur widerhakenlose barbless Haken bis max. Größe 12 verwendet werden dürfen.

Im Nu hatten wir die Angelplätze ausgelotet und die Köder ausgefahren.
Zum füttern sehen die Regeln nur Partikel wie Mais, Pellets oder lose Lebendköder (wie Würmer oder Maden) vor. Grundfutter, wie es beim Stippen sonst Verwendung findet, ist verboten. Ebenso sind alle Arten von Brot oder Brotflocken verboten.

Ein Platz wurde mit Mais, der zweite wurde mit Würmern und Pellets aufgebaut.

Nach ca. 15 Minuten der erste Biss am Maisplatz.

Der Gummi schoss im Nu auf 10m und mehr heraus.
Mit der richtigen Drill- und Absteckmethode wurde der erste Fisch sicher eingekeschert.

Und schon zupfte die Pose bei Michael und der Drill ging bei ihm los.

Als Köder wurden von uns Dynamo Baits“Green Betaine“ Pellets sowie Dosenmais und Würmer verwendet.

Der Morgen verging wie im Flug und es wurden von jedem 5-7 Karpfen zwischen 8 und 15 Pfund. gefangen.

Pünktlich um 12 Uhr wurde die Pause eingeläutet und der Grill im Vorfeld bereits angeheizt.
Nach einer Stunde der Stärkung und des Fachsimpeln mit den französischen Angelkameraden ging es dann wieder ans Wasser.

Jetzt zeigten sich die Fische in echter Fresslaune und die Fressblasen verrieten deutlich, wo sich die Karpfen zum Fressen eingefunden haben.

Die Montagen wurden auf die neue Situation eingestellt und schon ging es los. Jetzt wurde es zur Schwerstarbeit zwischen Drillen, Landen und Nachfüttern.

Bis 17 Uhr hatte jeder nochmal um die 8 Fische sicher gelandet. Die Größten hatten Gewichte bis 20 Pfund.

Bei der Aktion war es schnell 17 Uhr und die Sonne zog langsam hinter die angrenzenden Bäume.
Dies merkten auch die Fische und stellten das Fressen ein.

Sichtlich erschöpft packten wir unser Equipment zusammen und fanden uns noch an der Hütte zu einem Resume des heutigen Tages ein.

Heute hat sich gezeigt, dass die Aspire AX Ultra nicht nur ‚was für Kleinfisch ist und es auch locker mit Karpfen bis 20 Pfund und mehr aufnehmen kann. Bei der Beastmaster 1300 AX hatten wir uns (wie der Name schon sagt) auf reichlich Rückrad eingestellt und die Rute macht ihrem Namen alle Ehre.

Unser Ziel ein „Paar“ große Karpfen zu fangen hatten wir voll und ganz erreicht und wir werden mit Sicherheit öfter am Carpodrom zu sehen sein.

Carp 1

Frank Quinten
Michael Weisgerber

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