Expride Casting Experimente Extra

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Ein frohes neues Jahr 2019, liebe Besucherinnen und Besucher!

Gleich zum Jahresbeginn möchte ich Euch eine Barsch-Kombo vorstellen, die ich in der vergangenen Saison sehr oft gefischt habe: die Expride BFS (Baitcast-Finesse) mit der Baitcaster Aldebaran BFS XG. Um es gleich vorweg zu nehmen: diese Kombo erfüllt Barschanglerträume!

Warum? Der 1,93 m lange Einteiler und die kleine Baitcastrolle wiegen zusammen gerade mal 230g (Rute 100 g / Rolle 130g). Die beiden sind gemacht für das ultraleichte Casting (WG 3,5-10g) mit Leicht- und Kleinstködern aller Art. Ein paar Anwendungs-Beispiele werde ich Euch gleich geben, aber ein Beitrag reicht dafür eigentlich nicht aus…

Für die Angelei mit Ködern, die über die Rute abwärts und/oder seitwärts gerichtet animiert werden (Twitches), bevorzuge ich sehr die Baitcaster im Vergleich zu Spinning-Modellen. Darüberhinaus nehme ich diese Kombo einfach supergerne auf Kanus oder Kajaks. Ich finde ich sie unschlagbar praktisch und handlich.

Natürlich angelt sich eine Baitcaster auch sehr angenehm, wenn die Köder überwiegend eingekurbelt werden, z.B mit Zockern oder Spinjigs. Keine Frage: unbeschwerte oder nur sehr leicht beschwerte Gummis (Softjerk/Wacky) sind eine weitere Domäne dieser Kombo.

Zum Saisonstart angelte ich jedenfalls mit meinem Lieblings Mini Crankbait: dem Mini Fat Rap von Rapala. Er wiegt mit seinen 3cm Körperlänge nur 4g. Der Balsaholzköder war der erste Test für die Möglichkeit, auch sehr leichte Wobbler gut auswerfen zu können.

Test bestanden…

Dann ging es bald auf die ersten Barschschwärme in der Havel. Die Havelbarsche mögen immer mal gerne einen in Intervallen eingekurbelten Zocker: der 8g Gomoku Micro von Storm wirft sich superweit, kommt schnell auf Tiefe und fängt.

Im Sommer gings dann nach Skandinavien, unter anderem auf einen See mit dem Kanu. Dort angelte ich mit 5-7g schweren Fransenjigs und einer langsamen Köderführung. Dabei kurbelte ich den Jig an einer Krautkante, die von 2 auf  6 m abfiel, immer wieder bis ins Mittelwasser hoch und liess ihn dann langsam wieder absinken. In allen Phasen gab es Bisse. Besonders bei Bissen in der Kurbelphase unterstützt die filigrane Aktion der Rute ein erfolgreiches Haken der Fische.

Diese Barsche hatten offenbar die Neigung, meine Köder sehr langsam zu nehmen, aggressivere Varianten brachten dagegen keine Bisse. Aber ich konnte mich anscheinend gut darauf einstellen, denn in der Abenddämmerung habe ich noch einen wunderschönen 40 + Barsch überlisten können.

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

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2 Kommentare

  1. Wann ist denn die EXPRIDE denn wieder lieferbar…überall ausverkauft…

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