Die neue Leier

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Liebe Blogleserinnen und -leser,

meine Raubfischangelei findet derzeit komplett im Flachwasser statt, das habe ich ja schon im letzten Beitrag geschreiben. Wenn ich einen aktiven Barschschwarm gefunden habe, beginne ich immer zu experimentieren. Was ist die fängigste Methode, welche Ködergrößen und -farben akzeptieren die Räuber und welche nicht? Sind Blinker und Spinner vielleicht besser als Gummis? Am zuverlässigsten arbeiten in den meisten Flachwassersituationen Wobbler, aber eben nicht immer. Oft sind die Fische extrem aktiv und beißen aggressiv vor allem auf sehr ruckartig geführte Köder. Aber gerade an sehr heißen Tagen sind sie vergleichsweise passiv, totzdem lassen sich auch dann mit der richtigen Methoden noch einige von ihnen überlisten.

Sehr dankbar bin ich für die von Johannes Dietel an mich herangetragene Methode „eingekurbeltes Carolina-Rig“. Ich wäre von selbst nicht darauf gekommen, in nur 1m tiefen Wasser ein 15g schweres Patronenblei mit einem relativ großen Gummikrebs am Offset-Haken hinter einem 40cm Vorfach durch den Sand zu schleifen. Allerdings zeigte Johannes mir eindrucksvoll die Fängigkeit dieses Systems mit richtig tollen Barschen, die an diesem gemeinsamen Angeltag auf meine Wobbler und Gummifische null Reaktion zeigten. Also machte ich es Johannes nach und experimentierte danach mehrere Tage damit herum. Schwierige, sehr heiße Sommertage! Aber ich fing und möchte die  Methode nicht mehr missen. Die Details gibt es in Johannes Eintrag. Ich hatte allerdings auch einiges an Fotomaterial dazu, deswegen das Ganze jetzt nochmal aus meiner Sicht!

Zum Gerät: für das einfache Einleiern benutze ich am allerliebsten eine Baitcast-Kombo bestehend aus der Shimano Nasci Bass mh (Rute) und der Shimano Core Baitcast Rolle mit 10er PowerPro Geflechtschnur. Die Montage: 1m 0,25mm Ultergra Fuoro-Carbon an die gflochtene Hauptschnur binden, ein 10-15g Patronenblei auffädeln, dahinter eine Glasperle für die Klickgeräusche, beides mit einem Tönnchenwirbel stoppen. Ca. 40cm 0,22er Ultergra Fluorocarbon und ein dem Köder angepasster Offset-Haken bilden das Vorfach. Als Variante benutze ich auch sehr gerne relativ kleine Wide Gap (Dropshot haken) und ködere die Gummis nur am Kopf („nose-hooked“) an.

Das Ganze wird ausgeworfen und relativ langsam eingeleiert. Bisse kündigen sich oft durch mehrmaliges Anstupsen und /oder Festhalten des Köders an. Ich kurble einfach weiter und setze erst einen seitlich Anschlag, wenn der Widerstand des angebissenen Fisches permanent bleibt. Genau wie Johannes empfehlich ich: an passiven Tagen unbedingt ausprobieren!

Jochen Dieckmann

dickes Bullet-Blei  mit hellem Gummi, Johannes hat gut lachen mit diesem Tollen Barsch

dickes Bullet-Blei mit hellem Gummi, Johannes hat gut lachen mit diesem tollen Barsch

mein erster Fisch auf die "neue Leier" war allerdings ein kleiner Zander

mein erster Fisch auf die „neue Leier“ war allerdings ein kleiner Zander

und er blieb nicht allein...

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...wieder ein Zander, wie immer auch von meinem Hund mit Spannung erwartet

…wieder ein Zander, wie immer auch von meinem Hund mit Spannung erwartet

auch die stehen manchmal am hellichten Tage so flach!

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und das ist der angelnde Lehrer Johannes Lohmöller (HSTE Fishing Team)

und das ist der angelnde Lehrer Johannes Lohmöller (HSTE Fishing Team)

und auch dieser Hannes leierte sich eine schöne Barsch Serie zusammen

und auch dieser Hannes leierte sich eine schöne Barsch- Serie zusammen

unser Tip für heisse Tage: leiern vor den Krautbänken!

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