Die heilige Zweifaltigkeit – Teil 1: Eine ziemlich perfekte Hecht-Combo

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Manche meiner Kollegen stören sich manchmal daran, dass ich am liebsten pro Köder mindestens eine Ruten-Rollen-Combo mit an Bord nehme. Darauf nehme ich natürlich Rücksicht, indem ich die Anzahl der Gerätschaften drastisch reduziere.

Wenn es zum Äußersten kommt und man sich auf ein Limit von zwei Combos pro Person einigt, sind trivialerweise zwei Dinge wichtig: Erstens muss die jeweilige Combo für ihren Einsatzzweck möglichst perfekt geeignet sein. Zweitens müssen sich die beiden Combos möglichst ideal ergänzen.

Je nach Zielfisch, Methode, Köder, Revier etc. kommen natürlich unendlich viele sinnvolle Doppelkombinationen in Betracht. Für ein breites Spektrum von Einsätzen auf Hecht und Zander, z.B. am Peenestrom, am Strelasund, auf holländischen Großgewässern etc. hat sich ein Biomaster-Duo als ziemlich perfektes Couple erwiesen: Die schwere Biomaster Select Shad S86XH und die leichte Biomaster S81MH. Dieses Duo ist nebenbei auch die endgültige Doppelkombination für Dorsch.

Die Biomaster Select Shad ist fürs (schwere) Hechtangeln aktuell meine erste Wahl. Sie ist 2,59 Meter lang und hat ein – ich würde sagen ziemlich reales – Wurfgewicht von 45 bis 135 Gramm: Bei Ködergewichten jenseits der 100 Gramm kann man immer noch durchziehen, bei Gewichten am unteren Ende des Spektrums lädt sich die Rute immer noch vernünftig auf. Ich fische mit der Select Shad hauptsächlich große Gummis zwischen 20 und 30 Zentimetern an Köpfen zwischen 10 und 30 Gramm. Wenn mit Großfisch zu rechnen ist oder wenn man den Köder dauernd durch dichtes Kraut zerren und freischlagen muss, nehme ich sie aber genauso gerne für die 15-Zentimeter-Klasse. Und natürlich lassen sich auch alle möglichen Swim- und Hardbaits super mit ihr fischen …

Die Rute ist schnell und straff. Bei Belastung geht die Aktion aber ins Parabolische über. Die Reserven im Rückgrat sind gigantisch und auch für Monsterhechte ausreichend. Ich fische die Rute am liebsten mit einer 4000er Rolle, aktuell mit der superleichten Stradic Ci4+, mit der sie für meinen Geschmack hinreichend ausbalanciert ist. Sie verträgt aber auch (manche würden wahrscheinlich sagen: sie verlangt eigentlich) ein 5000er Format.

 

Die Rute spielt Ihre Stärken auch beim schweren Zanderangeln aus, wenn etwa in der Hoffnung auf bessere Exemplare größere Köder zum Einsatz kommen. Für extragroße No-Action-Shads um die 25 Zentimeter an entsprechend schweren Köpfen braucht man sowohl zum Werfen als auch insbesondere für einen wirksamen Anhieb schon etwas mehr Wumms, als ihn eine typische Zanderrute bietet.

Bleibt noch das Salzwasser: Für Dorschtouren auf der Ostsee braucht meiner Meinung nach niemand etwas anderes als die heilige Zweifaltigkeit. Aber dazu mehr in Teil 2 …

 

 

 

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