Die Aernos-Fangmaschine

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Hallo BesucherInnen,

Kurz vor dem Ende der Bootsaison nutzte ich einige der wunderbar sonnigen Herbsttage zum Barschangeln in den tiefen Rinnen meines Hausgewässers. Nach meiner Meinung ist für die Barsch-Angelei in Tiefen zwischen 6 und 10m kaum etwas effektiver als ein geworfenes und gejigtes Dropshot-Rig.

Auch ich habe schon oft über die Vorteile dieses Systems philosophiert, und auch jetzt nenne ich sie gerne nochmal: man ist total variabel in der Wahl des Bleigewichtes, man kann sich also unterschiedlichen Strömungs- und Tiefenverhältnissen optimal anpassen. Mit einem schweren Blei kann man dazu sehr weit werfen und schnell auf Tiefe kommen. Der bedeutendste Vorteil des „Droppi“ ist aber ganz sicher der schwerelose Köder. Er ist lediglich mit dem Gewicht des Hakens belastet und das erleichtert unseren Zielfische die „Nahrungsaufnahme“ ernorm. Meistens wird der Gummiköder absolut vorbehaltslos genommen, Fehlbisse erlebe ich bei dieser Angelei nur selten (oft im Gegensatz zu Beikopf-Jigs). Mit dem Dropshot-Rig habe ich also eine sehr zuverlässige Methode, viele Barsche zu fangen.

Wichtig dafür ist aber die richtige Angelrute: sie sollte eine moderate und nicht zu steife Spitzenaktion haben. Eine perfekte Dropshot- Rute ist für mich die Shimano Aernos aus der EVA- Serie in 2,40m mit dem Wurfgewicht von 5-25g. Ihre sensible Spitze zeigt die Bisse zuverlässig an und bietet dem beissenden Barsch gleichzeitig kaum Widerstand. Ihr Rückrat und ihre Schnelligkeit sorgt kurz darauf für ein sicheres Hakensetzen. Die Rute ist mit ihren 125g superleicht und macht einfach Spaß. Die angehm enge Beringung mit 10 Fuji O-Type Ringen sorgt für eine absolut gleichmäßige Belastung des Rutenkörpers in Wurf und Drill. Dazu passt technisch und optisch sehr gut die schnelle und ebenfalls leichte Shimano Stradic Ci4+ 2500 FA.

Im goldenen Herbst wurde diese Rute für mich zur absoluten Barschfang-Maschine. Ich verwendete vorzugsweise nur an der Spitze anhakte („nose-hooked“) Pintails oder Gummiwürmer in den Längen zwischen 6 und 12cm. Als Haken empfehliche die für diese Angelei spezielle entwickelten „Wide-Gap“ Haken in den Größen 4-6. Ich verwende allerdings nur selten die speziellen Dropshotbleie mit dem geschlitzen Öhr, lieber nehme ich normale Arlsley-Birnen zwischen 5und 20g.

Und nun noch ein paar Herbst-Dropshot-Fotos!

Grüße von Jochen Dieckmann.

eine kleine Auswahl Dropshot-Gummis

eine kleine Auswahl Dropshot-Gummis

Aernos 2,40 und ihre Freunde: Dropshot-Rig mit Nosehooked Shad und 10g Birnen-Blei

Aernos 2,40 und ihre Freunde: Dropshot-Rig mit nosehooked  Pintail-Shad und 10g Birnen-Blei

nicht nur farblich der perfekte Partner:stradicCi4+

nicht nur farblich der perfekte Partner: StradicCi4+ 2500

und raus damit!

und raus damit!

die Havel-Barsche fürchten diesen Namen

die Havel-Barsche fürchten diesen Namen

hiererkennt man gut die sensible Spitzen-Aktion

hier erkennt man gut die sensible Spitzen-Aktion

wer sagt, dass man auf Dropshot nur Kleine fängt?

wer sagt, dass man auf Dropshot nur Kleine fängt?

vor allem fängt man immer wieder gierige Barsche

vor allem fängt man gierige Barsche

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Ein Kommentar

  1. Hallo Jochen,

    super Barsche, ich kenne diese Größe leider nur von Deinen Fotos, aber in 2016 greife ich richtig an
    Lg sendet Michael Wiese

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