Dialuna 906M: Der Langstrecken-Stecken funzt

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Vorab mal was zum Thema „Tackle-Empfehlungen“ an sich: Eigentlich frage ich mich jedes Mal, bevor ich einen Tackle-Bericht rausklopfe, ob ich mich damit selber untergrabe und meine Glaubwürdigkeit drunter leidet, dass ich nur Positives zu berichten weiß. Aber welcher (Team)Angler würde einen Bericht verfassen über ein Arbeitsgerät, das er nicht leiden mag? Klar teste ich auch mal Zeug, das nicht so richtig für mich passt. Aber darüber muss ich dann ja nicht schreiben. Hier im Shimano-Blog empfehlen wir Teamangler passige Kombos für spezielle Angelarten. Und dafür ist der Blog ja schließlich da. Wir wollen Fehlkäufe vermeiden und natürlich auch inspirieren. In diesem Fall zum Distanz-Jiggen.

Also zurück zum eigentlichen Thema – dem Langstrecken-Stecken-Text. Seit ich das letzte Mal im Rheindelta vom Ufer auf Barsche und Zander gefischt habe, die wirklich weit draußen standen, habe ich mich im Kopf viel mit dem Thema „Distanz-Jiggen“ auseinandergesetzt, mich im JDM-Programm nach einer passenden Rute umgesehen und diese mit einer 4000er Rolle mit hoher Übersetzung bestückt und jene mit 12er Weitwurfsehne bespult. In Produktnamen: Dialuna S 906M, 4000er Stradic Ci4+ und 12er Sufix Performance 8.

dialuna-906M

Da ich recht lange in Spanien bin und mir natürlich im Vorfeld klar war, dass ich zu dieser Jahreszeit den einen oder anderen Windtag zum Uferangeln nutzen werde, habe ich das Gespann mitgenommen. Ist ja klar, dass das eine gute Entscheidung war.

Das war der erste Fisch, den ich mit der Rute gefangen habe. Es geht schlimmer.

Die große Dialuna ist mit ihren 2,89 m eine Rute, die nicht nur sehr weit werfen kann, sondern auch einen guten Hebel für satte Anschläge bereithält. Die müssen auch auf 60 Meter durchkommen. Die Dialuna ist als Wolfbarschrute konzipiert und damit fürs Distanzangeln entwickelt worden. Sie wurde schon von meinem Teamkollegen Robert Balkow als Zanderrute empfohlen und da ich selber schon gute Erfahrungen mit der feinen Version gemacht habe, lag es auf der Hand, sich auch die längere Version anzuschauen. Inzwischen kann ich auf drei Dialuna 906M-geprägte Angeltage zurückblicken.

dialuna-906M-barsch-2

dialuna-906M-zander

Zusammenfassung der Erkenntnisse: Die Wurfweite ist – wie nicht anders zu erwarten – erstklassig. Wobei an ehrlich sagen muss, dass man auch mit kurzen Ruten richtig weit werfen kann und die kleinere Dialuna fast genauso weit schmeißt. Wenn‘s um den einen Extrameter bis kurz hinter die Kante geht, steht uns der längere Hebel aber gut zu Gesicht. Vor allem aber nehme ich mit der langen und etwas härteren Rute beim Anhieb mehr Schnurbogen raus und kann den Haken so auf Distanz besser setzen.

dialuna-906M-drill

Die Drill-Power hat ein Waller getestet. In voller Strömung und vorm Holz war die Landung keine Selbstverständlichkeit. Hat aber alles super geklappt. U.a. weil der Waller sehr kooperativ war und sich im Finale nicht in Holz treiben ließ.

dialuna-waller

Mit den Barschen und Zander hatte ich keine Probleme. Wer hätte es gedacht…

dialuna-906M-barsch

Für mich ist die Kombo perfekt. Auch das habt ihr euch sicher schon vo Anfang an denken können.

Hasta pronto!

Johannes

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