Der ultimative Hecht-Köder?!

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Die Schonzeit auf Hecht läuft (je nach Bundesland) schon seit dem 01.01. oder wird demnächst beginnen.

Zeit also, sich auf den nächsten „Einsatz“ vorzubereiten. Denn das Frühjahr, und somit auch das Ende der Schonzeit, naht. Wie wäre es mal mit DEM perfekten Hechtköder … ?

In Angel-Internet-Foren lese ich des Öfteren die Frage von Einsteigern:
„Wie kann ich denn auch mal einen Hecht fangen?“.

Natürlich gibt es hier fast unendliche Möglichkeiten an Antworten. Unabhängig von vielen Faktoren bleibt immer die Frage nach dem Köder. Und genau der will ich mit diesem kleinen Artikel auf den Grund gehen.

Es war 2005, als ich mit meinem Freund Swen einen Angeltag in der Uckermark (auf Hecht) vom Schlauchboot verbrachte. Große Gummis, Jerkbaits, Shad-Raps und eine weitere „Geheimwaffe“ von Swen waren mit an Bord.

Ich fing meine Fische, aber bei Swen ballerte es deutlich häufiger in die Rute.

Irgendwas war hier faul!

Ich brauchte damals einige Zeit um mitzubekommen, dass der Fuchs am anderen Ende des Bootes einfach im Laufe des Tages heimlich von den großen Jerkbaits auf einen anderen Köder umgestiegen war. Dieser war mir bis dahin völlig fremd. Aufgrund der „Einfachheit“ (alles ist vormontiert) hätte ich so einen „Anfängerköder“ sowieso nie gekauft oder ihm Beachtung geschenkt.

Nun ja, jetzt hatte der Köder meine volle Aufmerksamkeit. Swen fing sich damit nämlich dumm und dämlich! Was für ein Teufelszeug hat der da an der Schnur…?

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Swen fischte mit dem Storm „WildEye Live Roach“ !

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Diesen Köder gibt es im Dreier-Pack komplett vormontiert und einsatzfertig. 10 cm groß, 25 Gramm schwer und mit einem kräftigen und scharfen Jighaken versehen. Abgerundet wird das Finish mit einer Holofolie, welche in den Gummi eingearbeitet ist.

Natürlich musste ich mir an diesem Tag so eine Storm WildEye-Plötze von Swen ausleihen.

Und so richtig ganz habe ich ihm den Köder nicht zurück gegeben. Die Hechte fanden ihn einfach zu gut.

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Seit diesem Tag ist der Storm „WildEye Live Roach“ (Plötze) als auch der „Perch“ (Barsch) in 10cm aus meiner Köderbox nicht mehr wegzudenken.

Es ist unglaublich, wie gut manchmal einfache Dinge funktionieren:

Kein sensibles Abstimmen irgendwelcher Bleigewichte. Keine Kopfschmerzen bei der Farbwahl. Keine Ängste, ob denn jetzt der Köder wirklich richtig geführt oder gejigged wird.
Mit dem „WildEye Live Roach/Perch“ macht man einfach nichts falsch. Ranhängen, auswerfen, bis kurz über Grund/Kraut absinken lassen und dann langsam einkurbeln. Thats it!

Im Laufe der Jahre habe ich mit diesem Köder viele Hechte fangen können. Vor allem auch dann, wenn andere (meist sehr viel teurere) Köder keine Bisse brachten. Natürlich vergehen sich an einem 10cm Köder alle (!) Größen von Hechten. Und da in unseren Gewässern meist mehr Hechte der Klasse „Dartpfeil“ als der Klasse „Meter-Mutti“ unterwegs sind, wird die Ausbeute auch öfter in Richtung des Dartpfeils gehen. Ich konnte dennoch auch einige Mitte 80er Hechte mit diesem Köder zum Anbiß überreden.

Oft sind die Hechte so gierig, dass man die Schwanzteller (wie auf dem Bild zu sehen) „austauschen“ muss.

Storm_0008 Storm_0009 Storm_0010 Storm_0011 Storm_0012 Storm_0013 Storm_0014Auch beim Watangeln z.B. an den Boddengewässern macht der „WildEye Live“ eine super Figur. Da man ihn einfach nur einkurbelt, kann man den Gummi vor allem in sehr flachem Wasser noch gut führen. Bei viel Kraut macht es hier jedoch Sinn, den Bauchdrilling zu entfernen.

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Und um am Ende dieses Artikel die Eingangsfrage zu beantworten „Wie fange ich mal einen Hecht“, dann ist meine wirklich ernst gemeinte Antwort ganz banal: „WildEye Live Roach“ kaufen, an irgend einen Waldsee fahren und dann das Teil an vielversprechenden Spots (vor Schilf, vor/über Kraut/an versunkenen Bäumen/etc.) auswerfen und einleiern. Wenn Hecht da ist, dann wird er diesen Köder nicht verschmähen.

Probiert es aus und schreibt Eure Erfahrungen in die Kommentare. Ich würde mich darüber freuen.
Tino

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