Defensive Führung – aggressive Bisse !!!

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Die ersten Nächte mit Minusgraden zeigen Wirkung. Das Wasser wird nun allmählich wirklich kälter. Das registrieren auch die Fische. Wenn man z.B. im glasklaren Spreewasser die Kleinfische beobachtet, befinden die sich in einer Art Schockstarre. Da wird nicht mehr gearbeitet als unbedingt nötig. Wenn man seine Köderführung jetzt nicht anpasst und ein bisschen langsamer wird in der Präsentation, wird’s schwer, auch nur eine rote Flosse zu sehen.

Wenn man alles richtig macht und zur rechten Zeit am rechten Ort ist, kann’s aber richtig knallen in der Rute. Meine Lieblingsdisziplinen derzeit:

Suspendern mit dem kleinen X-Rap in Ayu: Das bringt oft am meisten Fisch, wenn auch nicht die ganz großen. Zwei softe Twitches. Dann ein lange Pause. Zack. Zugriff!

x-rap-barsch

Bouncen mit dem Max Rap Fat Shad: Wenn die Barsche am Boden kleben, rasiere ich den Grund mit dem recht tief laufenden Max Rap Fat Shad im Zeitlupentempo. Also erst schnell runterkurbeln und dann im Schneckentempo über den Grund hämmern lassen.

bounce-barsch

Finesse-Gummi-Zittern: An glanz leichten Bleiköpfen werden die Gummis an superfeinem Gerät (z.B. Stradic SSTR61L, 1000er Rarenium, 6er Nanobraid) um die Weißfischschwärme gewackelt (Rutenspitze zittert permanent).

zittern

Manchmal beißen dann Rotaugen zu.

spree-wacklerin
Manchmal aber auch schöne Barsche.

bounce-barsch2 zitter-barschDie Bisse sind oft übrigens wesentlich aggressiver als die angesagte Gangart vermuten lässt. Also: Es wird kalt Leute, aber aufgeben gilt nicht. Für mich geht’s jetzt erst so richtig los an Havel und Spree!

Ein dickes Fell wünscht euch

Johannes

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