Das Arbeitstier: Curado HG

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Seit mindestens 5 Spanien-Sessions begleitet sie mich und verrichtet Schwerstarbeit. Unermüdlich lässt sie die Spule rotieren, muckt auch beim 398. Hänger nicht auf, den ich über sie löse und kurbelt fleißig die Schnur auf. Erst 20er Sufix 832, aktuell ist es 19er PowerPro – da weiß man, was sie abkönnen muss, wenn ich linear zum Hänger ausgerichtet mit gleichmäßigem Zug ziehe, um entweder den Haken aufzubiegen (Holzhänger) oder das 35er bis 40er Vorfach zu sprengen. Und trotzdem läuft sie so geschmeidig wie am ersten Tag. Dabei bin ich alles andere als ein vorbildlicher Rollenpfleger. Die Teile werden geangelt und dann ab und an mal geölt. In keinem Fall aber aufgeschraubt und gewartet.

Ich spreche über die Curado HG. 201er Größe. Power-BC mit hoher Übersetzung, großem Schnureinzug und extrem geiler Fliehkraftbremse, die mich auch 7 Gramm locker schmeißen lässt. Mit und gegen den Wind.

Und sonst so? Extrem schön. Gutes Wetter. Satte Bisse. Knackige Drills von Zander und Wels.

Nur keine Barsche. Der obere Stausee ist abgemeldet. Alle, die es oben versuchen, kommen nach 3 Tagen entnervt runter, weil’s nicht beißt. Wir warten alle auf die Truppe, die das Embalse de Mequinenza knackt und uns den Weg zum Barsch bahnt. Solange beschäftigen sich unsere Gäste, Dori und ich mit den größeren Räubern und unseren Arbeitstieren.

Hasta pronto!

Johannes

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