Cheburashka – Schleifst du bereits oder fängst du schon?

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In den vergangenen Monaten beschäftigte ich mich intensiv mit der Barschangelei.

Dabei testete ich für mich die verschiedensten Montagen und Köderführungen. Am Ende griff ich am häufigsten zu meiner derzeitigen Lieblingspräsentation, dem Cheburashka-Rig!

 

 

Warum?

Es ist einfach und schnell zu bauen und das auch bei kaltem Wetter. Ein Trumpf, wenn es Richtung Winter geht. Zudem die Flexibilität. Wenn eine der Varianten nicht fängt oder die Barsche doch noch agil sind, wechsel ich einfach am Karabiner / Snap den Köder. So spare ich wertvolle Zeit, denn aktuell sind die Beißphasen sehr kurz.

 

 

Welche Ruten / Rollen Kombos sind optimal?

Castingvariante:

Derzeit die Shimano Expride 164 BFS in Kombination mit der Aldebaran BSF XG // light schleif.

Diese Kombo halte ich für die richtige Wahl, wenn leichtere Köder (Gesamtgewicht) um die 3,0 bis ,10,0 Gramm geangelt werden. Ich weiß die Kombi mittlerweise sehr zu schätzen. Zusammen wiegt das Gespann gerade einmal 230 Gramm. Das garantiert errmüdungsfreies Angeln und die Drillfreude wird hierbei extrem groß geschrieben. In Sachen Schnur setze ich unverändert auf eine PowerPro in 0,08mm Stärke.

 

 

Als Pendant zur Castingvariante nutze ich die folgende Spinning-Kombi:

Shimano Expride 265 ML mit einer beliebigen 2500er – 3000er Shimano Stationärrolle // medium light

Hier habt ihr ein zweiteiliges Allroundtalent für Ködergewichte (Gesamtgewicht) von 5,0 – 15gr Gramm. Die Kombi setze ich dann ein, wenn durch äußerliche Gegebenheiten zum Beispiel Wind, Strömung und Tiefe ein leichtes Angeln nicht möglich ist oder wenn ich ein Allrounder zum Barscheln brauche. Hiermit lassen sich z.B. auch super kleinere Shads jiggen oder Wobbler twitchen. Man ist halt flexibel.

 

Eine kleine Auswahl von geriggten „Chebus“.

 

 

Die Wassertemperaturen sind rapide gefallen. Der Futterfisch sammelt sich und Krebse suchen tiefere Gewässerstellen auf. „Cheburashka Time“.

 

 

Cheburashka: hier imitieren wir einen kleinen und verletzten Futterfisch oder Krebs, der mit seinen letzten Zuckungen am Gewässergrund umhertaumelt.

 

Vorteile:

  • beweglicher Kopf  -> Köder hat mehr Spielraum und wirkt somit natürlicher
  • Flexiblität -> einfachstes tauschen der Bleigewichte ohne neue Köder stechen zu müssen

 

 

Tipp:  Beim „Schleifen“ über den Gewässergrund immer mit einem Offset-Haken arbeiten. Das vermeidet Hänger und gibt dem Köder eine künstliche Achse. „Schleifen“ steht hier schlichtweg für das einfache Führen / Ziehen über den Gewässerboden.

 

 

Dabei erzeugen wir eine kleine hoch interessante Sedimentwolke, die auch träge Barsche reizt und neugierig werden lässt. Meist erfolgt der Biss in den kurzen Schleifpausen. Die Bisse sind vehement sehr energisch. Bitte beachtet, den Köder nicht weit vom Gewässergrund abheben zu lassen. Sonst verlässt die Chebu schnell den Sichtbereich und der Barsch dreht wieder ab. Ich versuche den Köder nie mehr als maximal 5 bis 10 cm vom Grund abheben zu lassen. Momentan am Effektivsten: gar nicht anheben! Sozusagen durchschleifen. Also auch mit der Cheburashka etwas experimentieren. Aber das kennt ihr ja.

 

 

Viel Spass beim Chebu-Schleifen.

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Ein Kommentar

  1. Super Beitrag Eric, genauso wird’s gemacht.

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