BFS-Mono-Scatter-Shallow-Cranking

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Gestern war ja ein extrem spannender Tag für mich. Für meinen Club ging‘s um alles im Abstiegskampf. Wie schon in den letzten beiden Spielen hieß es für den VfB: „Sieg oder raus aus der Liga.“ Seit ich fünf Jahre alt bin, nimmt der Verein mit dem roten Brustring enorm viel Raum ein in meinem Leben. Eigentlich bescheuert, seine Befindlichkeit an eine Sache zu koppeln, die man selber nicht beeinflussen kann. Eigentlich würde es ja schon riechen, wenn man den Launen der Fische ausgeliefert ist. Ich kann’s aber leider nicht mehr ändern. Und so galt es gestern Morgen die Zeit bis zum Spiel sinnvoll zu überbrücken und meinem Club positive Signale zu senden. Also raus aufs Wasser. Ein schöner Barsch wäre doch ein gutes Omen.

Neben den Arashis und Countdowns hatte ich zum ersten Mal den Scatter Rap Crank Shallow dabei. Der ist 9 Gramm schwer und sieht ulkig aus: Nicht nur wegen des treudoofen Blicks. Primär wegen dieser ultrakurzen gewölbten Tauchschaufel. Ich hatte ihn mit mitgenommen, weil ich einen wirklich flach laufenden Crank brauche mit dem ich in „meinem Kanal“ die Bereiche zwischen 1 und 1,5 m abscannen kann. Außerdem hat’s ja letztes Mal mit den Arashis ganz gut geklappt. Gute Voraussetzungen, um einen „neuen“ Crank auszutesten.

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Den habe ich mit meiner Expride gepaart. Auf der sitzt wiederum eine Aldebaran. Und auf der eine 20er Mono mit wenig Stretch (Technium).

scatter-crank

Schon beim Probewerfen am Steg machte das einen sehr guten Eindruck. Durch die kleine Schaufel und die kompakte Form ist der Wobbler ein echtes Weitwurfgeschoss. Die Experide lädt sich mit den 9 Gramm super auf. Und wenn man bei der Alde zwei Pins aktiviert, fliegt der Scatter Crank über den ganzen Kanal. Und wenn man ihn dann einkurbelt, wandert er hin und her, zeigt seine Flanke und bricht immer wieder aus. Ganz von allein. Das muss man echt gesehen haben. So eine Aktion hat kein anderer Crank auf dem Markt.

Im Prinzip war’s klar, dass diese Kombi meinen Angeltag dominieren würde. Ich fange unheimlich gern auf neue Köder. Und wenn ich dann noch Stoff für eine neue Story zusammenangeln könnte, würde ich das als ein doppelt gutes Omen fürs Spiel werten.

Also raus auf die Stadtspree. Da gab’s auf den Scatter Crank und den Arashi aber nur Fehlbisse. Und mit dem Countdown fing ich viele aber kleine Barsche. Außerdem ist mir das Wasser zu klar. Bei Sonnenschein kann man in 2 Meter Tiefe jeden Stein am Boden sehen. Das ist neu im Mai. Unheimlich. Unschön. Also weg von hier und rüber in den Kanal. Da ist es zwar ähnlich klar. Dafür gibt’s aber mehr Einstände im Schatten. Die galt es auszuangeln.

Auf dem wg dahin holte ich mir noch einen Barsch mit dem feuergrünen Arashi ab.

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Im Kanal gab’s dann zunächst ein paar Fehlbisse auf die großen Cranks. Also mal ein Versuch mit dem Countdown. Der brachte dann auch gleich ein paar Fische.

countdown-barsch

Dann aber der Wechsel zurück auf den Scatter Rap Crank. Das sah einfach viel zu gut aus, hat sich viel zu schön geworfen und angefühlt, als dass man diesen Köder an dieser Kombo auf der Ersatzbank versauern lassen hätte können. Und dann kamen auch gleich die ersten Barsche. Darunter war auch der eine Barsch über 35 cm, den ich unbedingt fangen wollte, um für guten Spirit zu sorgen.

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Jetzt aber schnell nach Hause vor die Glotze!

homerun

Das Spiel lief dann erstmal schräg. 0:1 nach nicht mal 4 Minuten. Aber mit viel Einsatz haben „wir“ das dann ja noch gedreht und eine miese Saison zu einem versöhnlichen Ende gebracht.

jubel

Abstiegskampf ist echt brutal. Auch wenn’s unheimlich spannend war und jeder der letzten Samstage im wahrsten Sinne des Wortes voll gekickt hat, brauche ich nächstes Jahr nicht schon wieder. Ich werde mich im Mai, Juni, Juli und August anstrengen und viele fette Fische fangen, damit die Saison 2016/2017 unter einem guten Stern steht und wünsche den Jungs einen schönen Urlaub.

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