Barsch total beim Stachelritter-Cup 2014

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Zum ersten Mal hat die Bodden-Angeln-Crew um Mathias Fuhrmann und Jens Feißel in Kooperation mit Shimano einen „Stachelritter-Cup“ veranstaltet. Hintergrund: In den letzten beiden Jahren lief das Barschangeln in den Rügenschen Bodden so sensationell, dass sogar eingefleischte Hechtangler wie Mathias und seine Guides die Hechtrute öfter mal beiseitelegten, um sich mit 30er bis 50er Barschen zu duellieren. (Allein im letzten Jahr kamen beim Barschangeln 6 Fünfziger zutage.) Als mich Mathias fragte, ob ich da mitmachen wolle, war die Antwort klar: „NATÜRLICH bin ich da dabei. Mehr noch! Ich verbringe sogar den ganzen Sommerurlaub in Schaprode, um euch im Vorfeld bei der Hotspotsuche zu unterstützen, so dass die 15 Teilnehmer maximalen Barsch-Spaß haben.“

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Aufgrund der langen Starkwindphase viel mein Beitrag leider kleiner aus, als mir das lieb war. Ich musste mir meine Angelplätze oft nach dem Wind zurechtlegen und war teilweise froh, wenn ich einen Platz fand, der etwas Landschutz hatte. Und so war es gut, dass Mathias und seine Jungs während des Events eine Reihe toller Spots aus ihrem Fundus herausgekramt haben, an denen sich dann auch viel Barsch aufhielt.

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Deshalb liest sich die Gesamtstatistik richtig gut: Während der drei Tage konnten die Beteiligten über 50 Barsche zwischen 35 und 39 Zentimeter fangen. Dazu kamen 25 Barsche von 40 und mehr Zentimetern. Der größte Barsch war 49 Zentimeter lang.

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Der Zweitgrößte 44 Zentis und der Drittgröße maß 43 Zentimeter. Neben einer großen Anzahl an „Kleinbarschen“ (darunter auch viele kerngesunde 30er bis 35er) kamen noch jede Menge Hechte dazu, von denen die größten die 90er Marke ankratzten. Obendrauf kamen noch ein paar kleine Zander.

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Besonders erfreulich: Das Wetter! Rechtzeitig hat Petrus den Schalter umgelegt und den Jungs optimale Angelbedingungen eingeräumt, was das gute Fangergebnis maßgeblich begünstigt hat. Denn unser Abräumer-Team Sasha, Sepp und Björn fischten viel mit Wobblern. Genauer gesagt mit dem Max Rap Fat Minnow.

max-rap-fat-minnowZwar wirft sich dieser 9 cm lange und 13 Gramm schwere Köder auch bei Wind sehr gut, aber bei wenig Wind, wobbelt es sich noch ein bisschen kontrollierter. Das haben die Jungs voll ausgenutzt und deutlich mehr gefangen als die anderen Teams.

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Die Teams sind über die drei Tage zusammengeblieben, die Kapitäne wurden ausgelost.

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Witzigerweise sind viele Teams den Kapitänen treu geblieben. So hat Roberts Mannschaft immer wieder das gleiche Los gezogen und war drei Tage mit ihm unterwegs. Soweit ich weiß, gab’s kein Team, das nicht mindestens zweimal mit dem gleichen Guide unterwegs war. Auch ich hatte zwei Tage lang die Badener-Gruppe auf dem Boot. Wir hatten teilweise einen richtig guten Lauf und konnten ein paar 40er zum guten Gesamtergebnis beisteuern.

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Einige gute Fische haben wir verloren. Das ging auch der Botschi-Mannschaft so. Bei ihnen ging sogar ein 80er Zander kurz vor der Landung stiften. Dafür konnten sie am selben Tag quasi mit dem letzten Wurf den größten Fisch der Veranstaltung an Bord begrüßen. Der 49er von Stephan biss auch Blech. Mathias hatte ein sehr gutes Händchen und dürfte mit seiner Besatzung wohl die meisten 40er angelandet haben. Das hatte wohl zwei Ursachen. Erstens kennt sich der Bodden-Baron super aus an seinem Gewässer und hat ein paar tolle Plätze ausgegraben. Zweitens hatte er auch zwei tage lang die Wobbel-Crew an Bord. Aber auch Rocco’s Teams hatten reichlich Grund zur Freude. Und am letzten Tag hat’s bei Robert richtig gescheppert. Mehrere 40er und viele Ü35er gesellten sich zu über 20 Hechten.

Die Teilnehmer hatten während der drei Tage die Möglichkeit, vier verschiedene Ruten-Kombos zu testen und sich abwechselnd durch die Ruten/Rollen-Systeme zu fischen. Das haben sie dann auch mit großer Freude gemacht.

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Die Auswahl und Konfiguration hat Mathias mir überlassen. Und so kam es zu folgenden Kombos:

  • Stradic Cast CSTR66ML (WG 7 bis 21 Gramm) und Chronarch 51E mit 13er PowerPro 8 Slick
  • Stradic SSTR 71 M (WG 10 bis 35 Gramm) und 2500er Technium mit 13er PowerPro 8 Slick
  • Yasei Worm (WG 10 bis 28 Gramm) und 2500er Technium mit 13er PowerPro 8 Slick
  • Biomaster SBIO71MH (WG 10 bis 50 Gramm) und 4000er Stradic Ci4+mit 13er PowerPro Depth Hunter

Dass da eine optionale Cast-Rute mit an Bord war, nutzen viele Teilis, um zum ersten mal Erfahrungen mit der Baitcaster zu sammeln. Und so wird’s wohl bald ein paar Caster mehr geben.

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Abends kamen wir dann immer im „Fährmann“ zusammen, wo wir nicht nur bestens bekocht wurden, sondern auch ein bisschen zechen konnten. Für den ersten Abend habe ich eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet, die ich durch die tatkräftige Unterstützung der technikaffinen Teilnehmer auch abspielen konnte.

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Während des letzten Abendmahls herrschte Einigkeit: Das Event war perfekt organisiert. Schaprode ist aufgrund der kurzen Laufwege und des tollen Angelreviers der perfekte Ort für so eine Barschveranstaltung. Und Shimano hat das alles genial unterstützt!

Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für die tollen Tage und wäre fast noch lieber am Boddenbarschezocken mit euch als allein in meinem Büro. Bis zum nächsten Jahr!

Johannes

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