Bachforellen Lautlos

Beitrag enthält Werbung

Hallo Leute,

in den letzten Wochen komme ich kaum zum Angeln. Wenn überhaupt dann nur für ein paar Stunden. Zum Glück sind die Brandenburger Salmonidengewässer nicht ganz so weit weg, so dass sich auch ein Trip für ein paar Stunden immer lohnt. Leider werden die Forellen auch immer wählerischer. Da muss man schon öfters mal tief in die Trickkiste greifen. Sprichwörtlich fliegen den Forellen jeden Tag die Köder um die Ohren. Da ist das Geräusch von einem auf dem Wasser klatschenden Köder schon ein Warnsignal. Und da die Bachforellen sehr Strandorttreu sind bekommt nicht viele Möglichkeiten einen Spot an zu werfen. Ein Fehlwurf und der Spot ist gleich verbraten. Die Lösung ist den Köder lautlos zu präsentieren damit man mehrere Chancen hat den Spot an zu werfen und länger zu befischen. So lange bis der Köder optimal für die Forelle platziert wurde. Und genau dafür eignet sich ein schwimmender Wobbler. Des Weiteren kann man mit einen schwimmenden Wobbler Stellen befischen die sich nicht gut anwerfen lassen.

Den Wobbler braucht man einfach nur auf der Wasseroberfläche absetzten und nicht weit werfen. Man lässt ihn einfach mit der Strömung abtreiben.

IMG_0099

überhängende Bäume machen das Werfen nahezu unmöglich.

IMG_0092

auch hier kommt man mit dem Werfen nicht weit.

IMG_0635

der perfekte Kanal für schwimmende Wobbler.

IMG_0617

Ein Fehlwurf und der Köder hängt fest. Den Wobbler kann man einfach rantreiben lassen.

IMG_0675

Diesen Spot kann man nur mit einem schwimmenden Wobbler optimal befischen.

Die wichtigsten Instrumente für diese Methode sind eine ausreichend lange Rute und ein nicht sinkendes Vorfach. Wenn das Vorfach nämlich sinkt, wird es von der Strömung erfasst. Dadurch bekommt man den Wobbler oft nicht dahin wo man ihn gern hin bekommen möchte, weil man einen Schnurbogen bekommt. Um das Vorfach vorm absinken zu hindern gibt es einen einfachen Trick. In den meisten Angelläden gibt im Fliegenfischerzubehör Schnurfett zu Kaufen. Einfach mit den Fingern das Vorfach einreiben und schon schwimmt es. Das ist ein großer Vorteil wenn man den Köder an der Oberfläche abtreiben lassen möchte. Gleichermaßen wichtig ist wie schon erwähnt die Rutenlänge. Da der Köder oft in der Strömung dirigiert werden muss oder das Ufer nicht sehr gut zugänglich ist sollte die Rute eine Länge von mindestens 2,40m haben.

IMG_0890

ich verwende für diese Art der Angelei eine Speedmaster DX in 2,40 mit einem Wurfgewicht von 10-30 Gr.

IMG_0889

gepaart mit ner 3000er Technium und ner 0,10mm Power Pro.

Als Köder hat sich ein Wobbler als besonder fängig erwiesen.

Der Orginal Floater von Rapala . Es gibt ihn in sechs verschieden Größen, von 3cm bis 13cm, wobei sich für die Forellenjagd am meisten die Modelle in 5cm und 7cm bewährt haben.

IMG_0887

Der OG Floater!

tntzntnz

So Leute, das war es jetzt erstmal mit den Bachforellen. Ab Montag ist die Zanderschonzeit vorbei.

 

Bis bald.

 

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zehn − acht =