5 Tipps zum Cranken auf Groß-Barsch

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Ich wohne ja inzwischen in Düsseldorf und bin deshalb genauso schnell  an den holländischen Topgewässern wie ein Berliner am Bodden. Ich angle gern in der Region um Rotterdam. Die Großgewässer dieser Region warten nämlich auch mit großen Fischen auf. Egal ob Barsch, Zander oder Hecht – da ist immer der Rekordfisch drin. Bei meinem letzten Aufenthalt mit Johannes habe ich z.B. einen 1,10 m langen Hecht gefangen.

Noch mehr Massel habe ich aber beim Barschangeln. In den letzten beiden Jahren konnte ich vier 50er fangen. Drei von den Brummern kamen auf Crankbaits. Ist ja klar, dass mich dieses positive Barsch-Feedback darin bestärkt, es immer wieder mit Cranks zu versuchen.

50er-dustin-barsch

Hier ein paar Tipps:

Bullige Cranks für Barschbullen!

Während die meisten Barschangler in Deutschland mit kleinen Crankbaits auf Barsch angeln, verwende ich nur die dicksten Dinger aus den Katalogen. Bullig müssen sie sein oder zumindest ein hohes Profil haben, damit sie für einen Großbarsch interessant sind.

clackin-crank

Der Rapala Clackin Crank in 7 cm wiegt 18 Gramm. Als Square Bill-Crank kommt er gut durchs Kraut. Die Barshe stehen auf Green Crawdad. Ich denke, sie halten den Wobbler für einen kleinen Barsch.

46er-schoene-barsch

Rein in den Dschungel!

Die dicken Barsche stehen oft auch sehr flach. Ich befische gern dichte Krautfelder, in denen der Wobbler alle paar Meter stecken bleibt. Die Bisse kommen oft in dem Moment, in dem man die Wobbler freischlägt – ganz wichtig also: Den Wobbler nicht einholen, wenn er Kraut gefangen hat, sondern versuchen, das Kraut vom Köder zu schlagen. (Heftig mit der Rucke rucken.)


Weiche Ruten sind fehl am Platz!

Reinrassige Crankbait-Ruten sind relativ weich, damit die Fische den auf einer Linie eingekurbelten Köder leichter ansaugen können. Solche Ruten können wir zum Dschungel-Cranken nicht gebrauchen. Wenn sich die Rute schon vom bloßen Einkurbeln eines großen Cranks biegt, fehlt ihr die Power, die man braucht, um den Köder vom Kraut frei zu schlagen. Das geht nur mit einer starken Rute wie meiner Loomis.


Auf jeden Fall Geflecht!

Die Power der Rute lässt sich nur durchsetzen, wenn die Schnur nicht nachgibt. Wenn viele Angler zum Cranken eine Monofile verwenden, mag das fürs Freiwasserangeln oder Bottom-Bouncen gehen. Für unsere Disziplin hier ist das nichts. Wir brauchen ZERO STRETCH! Eine 19er PowerPro rasiert die Halme und ist stark genug, die heftigen Belastungen durch die Schläge wegzustecken. Ich nehme gern grüne PowerPro, die in dem Dickicht da unten untergeht.


Schnell kurbeln!

Große Barsche sind nicht umsonst groß geworden. Es sind vorsichtige Burschen, denen man nicht lange Zeit geben darf, sich den Köder anzuschauen. Deshalb gebe ich richtig Gas mit dem Wobbler und bekomme dann auch richtig harte Bisse.

dickbarsch1

Der hier hat auf einen tief laufenden Rapala-Crank gebissen.

Versucht’s mal! Ich wünsche euch viel Erfolg!

Dustin

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